Abgerechnet wird nach dem CpC-Auktionsmodell. Jeder angeklickte Spot kostet etwa 60 Cent bis 1 Euro. Auf einen Tausendkontaktpreis hochgerechnet mag das hoch erscheinen. Doch angesichts hoher Sehdauer und der großen Anzahl an Personen, die Clips bis zum Ende ansehen, rechnen sich diese Preise schnell. Laut Erlmeier liegen die Kosten dann deutlich unter dem, was nach Tausendkontaktpreisen abgerechnet wird. Daneben funktioniert das Native-Advertising-Format hervorragend auf Smartphones, heißt es. Dort können Sitebetreiber auch umfangreichen Galerien mit Outbrain-Clips kontextbezogen einbinden. 

Wie ein guter Film aussieht, zeigt ein Case von GSK für die Zahnpasta Sensodyne. Ein vorbildliches Beispiel, wie Contentmarketing aussehen könne, sagt Erlmeier. Es geht darin um Kälte. Gezeigt wird ein aufwendig gedrehtes Einminuten-Porträt über Jakutsk, die kälteste Stadt der Erde. Knapp über 10 Prozent der Nutzer klickten, um aus dem Clip auf die Webseite zu gelangen. 49 Prozent sahen den Spot bis zu Ende an. Aber selbst in anderen Fällen lagen die Werte für komplett gesehene Spots im Schnitt bei 35 Prozent. Das ist deutlich mehr als bei vergleichbaren Filmen. Mehr zum Thema lesen Sie im aktuellen Kontakter

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Autor:

Leif Pellikan
Leif Pellikan

ist Redakteur beim Kontakter und bei W&V. Er hat sich den Ruf des Lötkolbens erworben - wenn es technisch oder neudeutsch programmatisch wird, kennt er die Antworten. Wenn nicht, fragt er in Interviews bei Leuten wie Larry Page, Sergey Brin oder Yannick Bolloré nach.