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Besonders clever an der Kampagne: Sie spielt den Ball immer weiter. So trimmt van Persie seinen Buchs zu einem Kopfballungeheuer, Bale rasiert seinem Kollegen einen Neymar ins Haar und schickt das unter anderem an Buffon, Buffon verziert seinen Kuchen mit einem Howard - der Torwartkollege des US-Nationalteams Tim Howard wird die Weltmeisterschaft ebenfalls im Fernsehen verfolgen (und wenn sein Land gemeinsam mit Mexiko und Kanada Gastgeber 2026 ist, vermutlich zu alt sein, um für die USA zwischen den Pfosten zu stehen).

Das lässt ihm Zeit für eine fette Poolparty. Die er gleich online mit seinem chilenischen Kumpel Claudio Bravo teilt.

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Den hätte er gleich einladen können: Auch dieser Torhüter und sein Team spielen in Russland nicht (Bravo wollte eh nicht mit). Und hat darum reichlich Freizeit alias #TimeOnYourHands (so der Kampagnen-Hashtag).

Andere Influencer der Kampagne aber haben eigentlich im Sommer erst mal keine Zeit für Wish: Der Brasilianer Neymar ist offenbar doch noch rechtzeitig fit geworden, der französische Nationalspieler Paul Pogba ist ebenfalls im Kader seines Teams.

Neymar postet gleich einen Zusammenschnitt der Influencervideos, Pogba lässt sich von den Kollegen ablenken - und vor der Reise nach Russland zum Koma-Shoppen verleiten.

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Die Kombi aus Daheimgebliebenen und WM-Stars aus verschiedenen Nationen, die hier sympathisch und nahbar inszeniert werden und ihr volles Influencerpotenzial einbringen, dazu die Social-Media-Kettenbrief-Struktur: All das macht die Wish-Shopping-Kampagne zu einer sehr schlauen Werbeaktion. Tolle Bilder, überraschend talentierte Darsteller, unterhaltsame, auf die Marke abgestimmte Geschichte - eine vollkommen runde Sache.

Beim Einsatz all dieser Fußballmillionäre war die Kampagne sicher nicht ganz billig. Das Mediabudget dürfte das ein bisschen ausgleichen. (Nach eigenen Angaben gibt Wish rund 500 Mio. Dollar im Jahr für Werbung auf Facebook aus.)

Die Aktion läuft auf Twitter und Instagram, die Videos sind auch bei Youtube zu sehen, wo es sie in regionalisierten Fassungen für zehn Länder gibt. Der deutsche Hashtag lautet zum Beispiel: #zuvielZeit. Kurzfassungen der Videos werden im deutschen Fernsehen im WM-Umfeld geschaltet.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.