Business-Netzwerk :
Xing mit bisher bestem Nutzer-Zuwachs

Das Karriere-Netzwerk Xing hat im vergangenen Jahr seinen bisher höchsten Nutzer-Zuwachs verbucht. Es kamen 1,8 Millionen Mitglieder dazu.

Text: W&V Redaktion

23. Feb. 2017

Xing wächst um 1,8 Millionen Mitglieder.
Xing wächst um 1,8 Millionen Mitglieder.

Das Karriere-Netzwerk Xing hat im vergangenen Jahr seinen bisher höchsten Nutzer-Zuwachs verbucht. Es kamen 1,8 Millionen Mitglieder dazu, wie die Tochter des Medienkonzerns Burda mitteilte. Die Gesamtzahl der registrierten Nutzer liegt nun bei fast zwölf Millionen, davon sind 929.000 zahlende Mitglieder.

Die kostenpflichtigen Dienste haben einen Erlösanteil von 52 Prozent und trugen maßgeblich zum Umsatzplus von 21 Prozent auf 148,5 Millionen Euro bei. Am schnellsten wuchs der Bereich E-Recruiting, hier erhält Xing von Unternehmen auf Personalsuche Geld für Dienstleistungen. Der Umsatz in diesem Geschäftsfeld stieg um ein Drittel. Unterm Strich blieb ein Überschuss von 23,6 Millionen Euro und damit gut ein Drittel mehr als im Vorjahr. Mit den starken Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn konnte Xing die Erwartungen von Branchenexperten leicht übertreffen.

"Wir werden in Video investieren und den im vergangenen Jahr eingeführten Messenger weiter ausbauen", sagte Xing-Chef Thomas Vollmoeller zu den Plänen für 2017. Bei der Nutzung des Messengers habe es "Quantensprünge" gegeben. "Mit fast zwölf Millionen Nutzern haben wir ein Adressbuch, mit dem sich hervorragend chatten lässt im beruflichen Umfeld."

In diesem Jahr werde es auch ein weiteres Xing-Produkt im E-Recruiting geben. "Das klassische Vorgehen - ein Stellenanzeige veröffentlichen und warten, bis jemand reagiert - wird auf Dauer der Vergangenheit angehören", sagte Vollmoeller. An dem Fokus auf den deutschsprachigen Raum wolle Xing nach wie vor festhalten. (dpa)


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autoren. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.



0 Kommentare

Kommentieren

Diskutieren Sie mit