Das Problem bekam breite Öffentlichkeit nach einem Bericht der Londoner "Times". Unter anderem die BBC, die amerikanischen Telekom-Konzerne Verizon und AT&T, der Konsumgüter-Riese Johnson & Johnson, Ford und die Bank JP Morgan Chase kündigten darauf an, ihre Anzeigen bei Youtube auszusetzen. Google erklärte, einige Marken hätten ihre Drohung nicht wahrgemacht, andere seien zurückgekehrt.

Ein Teil des Problems ist, dass Werbeplätze im Umfeld von Youtube-Videos weitgehend automatisiert über diverse Marktplätze befüllt werden. Dabei können die Werbekunden bestimmte Zielgruppen auswählen, die ihre Anzeigen zu sehen bekommen sollen. Dabei rutschten allerdings zum Teil auch Videos durch, neben denen eine Marke nicht gesehen werden möchte.


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W&V Redaktion
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