Bewegtbildwerbung:
Pinterest startet Video Ads

Bislang hat Pinterest das Thema Bewegtbild stiefmütterlich behandelt. Das ändert sich jetzt: Die Plattform arbeitet an einem eigenen Videoplayer und startet Video Ads. Was sich alles bei Pinterest ändert.

Text: Sebastian Blum

Pinterest arbeitet an einem eigenen Videoplayer und startet Video Ads.
Pinterest arbeitet an einem eigenen Videoplayer und startet Video Ads.

Das Thema Bewegtbild hat Pinterest bisher stiefmütterlich behandelt. Zugegeben, die Foto-Pinnwand hat im vergangenen Jahr das Werbe-Feature "Rolling Pins" gestartet, das das angeheftete Bild als Animation darstellt. Marken wie L'Oréal haben die Funktion bereits genutzt, trotzdem ist man bei Pinterest anscheinend mit dem Ergebnis unzufrieden: Mittlerweile arbeitet das Portal unter anderem an einem eigenen Videoplayer und wird zudem Video Ads starten.

Für die Videoanzeigen sollen laut "Techcrunch" die gleichen Targeting-Möglichkeiten gelten, die es für die bisherigen Formate gibt. Eine Besonderheit der Video Ads: Unter dem kurzen Spot, kann der Kunde Pins anheften und so zusätzliche Werbeinhalte schalten. Pinterest hat das Format bereits mit der Taco-Marke Old El Paso getestet - nach eigenen Angaben mit großem Erfolg. Ein weiterer Partner ist das Unternehmen Bare Minerals.

Die Video Ads sind bislang nur in Großbritannien und den USA im Einsatz. Damit die Inhalte noch sichtbarer für die Nutzer werden, hat Pinterest seine Suchfunktionen zudem auf Videos ausgeweitet. Diese Neuerungen kommen in der Tat nicht zu früh: Konkurrenten wie Snapchat und Instagram sind längst weiter in ihrer Bewegtbild-Strategie.  

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