Addressable TV:
Maßgeschneiderte Fernsehwerbung kommt 2016

Dann nämlich hat die Größe der Zielgruppe die kritische Zahl erreicht, ab der sich adressierbare Werbung lohnt. Erste Versuche waren erfolgreich.

Text: Manuela Pauker

Dann nämlich hat die Größe der Zielgruppe die kritische Zahl erreicht, ab der sich adressierbare Werbung (Addressable TV) lohnt. Und der neue Gerätestandard Hbb-TB 2.0 kommt 2016: Leistungsfähigere Prozessoren in Smart TVs erlauben dann größere Datenmengen, die Interaktion zwischen Fernsehapparaten und Mobilgeräten wird leichter.

Erforderlich: Smart TV. Mit den internetfähigen Fernsehgeräten kann der Zuschauer zwischen Fernsehen und Internet per Knopfdruck wechseln. 20 Millionen dieser geeigneten Geräte (12 Millionen davon adressierbar) stehen heute in deutschen Haushalten; bis 2019 sollen es 37 Millionen sein. Genug für die Werbungtreibenden, sich Hoffnungen darauf zu machen, dass sich durch die neue Werbeform adressierbare Fernsehwerbung Streuverluste minimieren und die Effizienz der Werbegelder steigern lässt. Etwa mit Hilfe der Werbeform Switch In, die SevenOne Media im Juli eingeführt hat.

Erste Versuche, digitale Bewegtbildwerbung und lineares Fernsehen zu vereinen, waren bereits erfolgreich. Wer schon dabei ist, für wen die genauere Aussteuerung interessant ist und wer von den neuen Möglichkeiten profitiert, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von W&V (EVT 31. August 2015). Kein Abonnement? Hier entlang.  (mp/sh)


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde


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