
Prognosen 2026: Messbar, vergleichbar, planbar: Darum gewinnt Streaming gegen TV
Streaming wird 2026 zur zentralen Bewegtbild-Infrastruktur. Lineares Fernsehen bleibt relevant – aber als Teil eines größeren Systems, nicht mehr als dessen Zentrum.

ist bei W&V Themenverantwortliche für Media und Social Media; zwei Bereiche, die zunehmend zusammenwachsen. Die Welt der Influencer findet sie ebenso spannend wie Bewegtbild - als echter Serienjunkie ist sie sowohl im linearem TV als auch im Streaming-Angebot intensiv unterwegs. Ein echter Fan von Print wird sie aber trotzdem immer bleiben.

Streaming wird 2026 zur zentralen Bewegtbild-Infrastruktur. Lineares Fernsehen bleibt relevant – aber als Teil eines größeren Systems, nicht mehr als dessen Zentrum.

Die Herausforderungen für Marketer und Unternehmen werden auch im neuen Jahr nicht geringer. Meta-Manager Tino Krause im Interview über Automatisierung, Kreativität, neue Spielregeln im Marketing - und die rasant wachsende Rolle von KI.

Was früher vor allem im linearen Fernsehen stattfand, verlagert sich heute zunehmend ins Netz - und hier besonders auf die Google-Plattform YouTube. Nutzung, Aufmerksamkeit und Sehdauer folgen dieser Bewegung messbar, während neue Partnerschaften und Formate die Entwicklung 2026 weiter beschleunigen.

Wer IDs, Consent und Kontext intelligent verzahnt, erhält Cross-Device-Reichweite, sauberes Frequency Capping und Closed-Loop-Messung – und wahrt strategische Unabhängigkeit von Plattform-IDs. Die wichtigsten Identifier im W&V-Check.

2026 ist das Jahr, in dem Social Commerce endgültig bei der breiten Masse ankommt - davon ist Studio71-Geschäftsführer Alexander Krawczyk überzeugt. Im Interview erzählt er außerdem, warum YouTube wichtiger wird denn je.

Das Thema Signalverlust macht Werbungtreibenden zunehmend zu schaffen. Welect-Geschäftsführer Christian Zimmer hat mit seinem Thesenpapier dazu eine Debatte angestoßen. Zentrale Ausage: Der Mensch muss wieder zum Ausgangspunkt digitaler Werbung werden.

Sie wussten zu Beginn wenig über Beauty, aber viel über E-Commerce: Die Kess-Manager Kaspar von Mellenthin und Felix Eckert verwandelten eine digitale Idee in eine starke Omnichannel-Marke - getragen von Community, Qualität und klarer Haltung.

Der datenbasierte Pinterest Predicts-Report wird als Radar für kommende Trends im Marketing immer wichtiger. Pinterest-Managerin Sydney Stanback erklärt, warum die Entwicklung zunehmend schneller wird - und wie sie es trotzdem schafft, eine Trefferquote von 88 Prozent zu erzielen.

Der aktuelle Pinterest Predicts Report zeigt in 21 Micro-Trends, was 2026 angesagt sein wird. Doch die immer kürzere Halbwertszeit von Trends überfordert auch viele. Daher schwebt über allem der Wunsch nach Geborgenheit und Authentizität.

Der Netflix-Deal treibt die Konzentration im TV- und Streaming-Markt weiter voran. Für Werbekunden bringt diese Entwicklung neue Herausforderungen: Bewegtbildplanung wird mehr denn je zur Portfolio-Entscheidung.

Die Streaming-Plattform von Warner Bros. Discovery wird auch ein werbefinanziertes Abo anbieten - erstmals im deutschsprachigen Raum. Für Netflix, Disney+ & Co. bedeutet das mehr Konkurrenz im Werbemarkt.

Die App Snapchat glänzt in Deutschland mit zweistelligen Wachstumsraten bei Brand Accounts und Werbespendings. Deutschland-Chef Tim Christiansen erklärt die Ursachen - und warum 2026 zum Schlüsseljahr für AR wird.

Influence.Vision verbindet über 1.000 Marken mit Content Creators – und beobachtet einen fundamentalen Wandel. Kurzfristige Produktplatzierungen sind passé, gefragt sind nachhaltige Content-Formate mit Substanz. Die Gründer Branko Markovic und Florian Bösenkopf über die Weiterentwicklung des Creator Business.

RTL reagiert auf das veränderte Mediennutzungsverhalten und konzentriert sich strategisch noch mehr auf seine Streamingplattform RTL+. Mit der veränderten Ausrichtung werden jedoch auch rund 600 Stellen gestrichen.

Der Podcast-Spezialist Julep Media vermarktet ab Anfang 2026 exklusiv das Podcast-Portfolio der Audio Alliance, der Podcast-Produktionseinheit von RTL Deutschland. Bislang wurde das Angebot hausintern über die Ad Alliance betreut.

Expert:innen versprechen: KI-Agenten werden bald alle Einkäufe für uns übernehmen. Die Realität sieht anders aus. Warum Amazons Alexa scheitert und Menschen weiter selbst entscheiden wollen.

Ein Sender, zwei Marken: Sport1 für Sport-Content, Show1 für Entertainment. Das Logo wechselt je nach Programmfarbe. Während die Darts-WM bereits ein bewährter Reichweitenbringer ist, müssen sich die Reality-Formate erst noch beweisen. Werbungtreibende haben die Wahl. Aber die Frage bleibt: Zahlt sich der Spagat aus?

Die Werbebudgets bleiben knapp. 2026 schichten Marketer daher um und setzen verstärkt auf Streaming. Als wichtigsten Grund dafür nennen sie die Qualität des Werbeerlebnisses. Social, Online und Youtube punkten ebenfalls - überall, wo Bewegtbild drin ist, das mit Echtzeit-Analytics und modernen Targeting-Optionen einhergeht.

Nach einem Forschungsjahr kehrt Screenforce mit einem kompakten Live-Format zurück: Am 2. Juli 2026 in Düsseldorf zeigen die Vermarkter der DACH-Region, wie „Total Video“ Kampagnenreichweiten und Wirkung verzahnt. Das gibt Mediaentscheidern Orientierung, wie sich Budgets 2026/27 sinnvoll verteilen lassen.

Für schnelle Reichweite ist Twitch eher nicht geeignet. Dafür bleiben die Nutzer dort viel länger als auf jeder anderen Plattform: 95 Minuten täglich im Schnitt. Wie Marken das für sich nutzen können, erklärt Verena Ullrich, CEO der Beratung FeelsLiveMan.

Neue Werbeform für urbane Räume: Moving Ambient Media vergrößert die Reichweite von DOOH in Echtzeit. Geo-Zonen, Eventnähe und adaptive Motive erhöhen die Relevanz – und mindern Streuverluste. Das beweisen erste Cases.

Der neue Stromberg-Kinofilm zeigt, wie Marken Teil einer Geschichte werden können, ohne krampfig zu wirken. Die Integration funktioniert, weil sie die Erzählwelt pointiert weiterdreht – nicht trotz, sondern wegen der kleinen Zumutungen. Stromberg-Autor Ralf Husmann und Banijay-Media-Chefin Ingrid Langheld über kreative Hoheit, Risikoakzeptanz und Shitstorm-Resilienz.

Pinterest-CEO Bill Ready führt den Pinterest Assistant ein – einen KI-gestützten virtuellen Berater für Shopping und Inspiration. Das Tool nutzt die Daten von 600 Millionen Nutzern und soll besonders der Generation Z das "Ich erkenne es, wenn ich es sehe"-Shopping erleichtern. Positiver Nebeneffekt: Werbungtreibende können Zielgruppen präziser erreichen.

Dank Tiktok Shop, Live-Shopping & Co verschiebt sich der Point of Sale zunehmend dorthin, wo Inhalte entstehen. Der Weg vom Like zur Conversion wird immer kürzer - und Influencer spielen dabei eine zentrale Rolle. Aber nicht jedes Modell passt zu jeder Marke: Affiliate skaliert effizient, birgt aber Tracking-Risiken; Co-Creation stiftet Identifikation und Margen. Der Überblick für euren E-Commerce-Erfolg.