Ebenso eröffnen sich für die zugewanderte Arbeitnehmer breite Chancen: Im Jahr 2016 seien 19,9 Prozent der erwerbstätigen MINT-Akademiker zugewandert gewesen - mit einem Anstieg von 2011 um 5,6 Prozentpunkte. Bei anderen erwerbstätigen Akademikern liege der Anteil zugewanderter Arbeitnehmer bei 15,4- seit 2011 wuchs der Anteil vergleichsweise um 3,6 Prozentpunkte. Laut der IW-Studie kommen die meisten MINT-Experten aus China, Indien und Spanien.

Dazu passen auch die Zahlen für MINT-Anfänger, die der jüngste Stepstone Gehaltsreport geliefert hat: Berufseinsteiger in der IT verdienen im Schnitt 45.600 Euro und damit knapp 16 Prozent mehr als beispielsweise Absolventen, die im Marketing arbeiten. Der höchste Verdienst winkt jungen IT-Spezialisten in Hessen: Dort ansässige Unternehmen zahlen fast 8.100 Euro mehr als in Thüringen, dem Bundesland mit dem niedrigsten Durchschnittsgehalt (39.600 Euro). Am besten bezahlt die IT-Leute übrigens die Banken-Branche. Und je besser der Abschluss, desto höher ist der Verdienst: So verdienen frisch gebackene IT-Fachkräfte im Prozessmanagement mit einem Master 49.800 Euro. Das sind rund 21 Prozent mehr als mit einem Bachelor.


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Eines davon dreht sich um ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.