Tatsächlich ist die jetzige Krise aber weit dramatischer. Allein im April gingen in den USA insgesamt 20,5 Millionen Arbeitsplätze verloren und die Arbeitslosenquote sprang auf 14,7 Prozent – der schwerste Einbruch auf dem US-Arbeitsmarkt seit der Weltwirtschaftskrise, der "Großen Depression", die Ende der 20er-Jahre einsetzte und weit in die 30er-Jahre hineinreichte.

Und was die Situation für die Werbebranche noch verschärft: Schon das vergangene Jahr lief nicht besonders gut. Die Agenturumsätze legten insgesamt um lediglich 1,2 Prozent zu. Die Umsätze der Agenturen im Digitalbereich stiegen zwar um immerhin 3,4 Prozent – doch auch dies war der niedrigste Wert seit dem Jahr 2009.

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Franz Scheele
Autor: Franz Scheele

Schreibt als freier Autor für W&V Online. Unverbesserlich anglo- und amerikanophil interessieren ihn besonders die aktuellen und langfristigen Entwicklungen in den Medien- und Digitalmärkten Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.