Chefredakteurin Lewicki zieht für das laufende Jahr positive Bilanz: "Wir haben ein richtig gutes Jubiläumsjahr und sind weiterhin profitabel mit unseren Produkten." Preiserhöhungen von 70 Cent auf 3,90 Euro bei "Eltern" und von 1,00 Euro auf 4,20 Euro beim Schwestertitel "Eltern Family" im vergangenen Jahr hätten sich durchgesetzt.

Seit 1998 spielt die Marke bereits im Internet mit und hat mit E-Magazin (Auflage: 4213) und Smartphone-Ausspielungen ihr Angebot ausgeweitet. 2,56 Millionen Nutzer (Unique User) lassen sich über Schwangerschaft, Stillen und Spielzeuge aufklären - und tauschen sich in Foren darüber aus. "In Summe erreichen wir mehr Menschen, als wir jemals unter dieser Marke erreicht haben", sagt Lewicki. "Auch in fünf Jahren wollen wir noch sorgfältig erarbeitete Informationen für Eltern verbreiten - über die Kanäle, die es dann gibt." Das Geburtstagsheft zum 50. (EVT: 12.10.) legt schon mal los: "Elternsein 3.0 - Wie digitale Medien unseren Alltag verändern."

Und auch der Familienministerin will Lewicki, seit mehr als 25 Jahren in der Redaktion und selbst Mutter eines erwachsenen Sohnes, einen Anstoß geben: "Die Zeiten der Fürsorge für Kinder oder die eigenen alten Eltern sinnvoll - und abgedeckt durch eine soziales Grundeinkommen - in einen Lebenslauf bis zum Rentenbeginn zu integrieren, das wird gesellschaftspolitisch die zu lösende Aufgabe sein. Jetzt ist die Gelegenheit", ist Lewicki überzeugt. "Zeit für das Aufziehen von Kindern ist für junge Leute ein viel entscheidenderer Faktor als Geld und Karriere", weiß die Blattmacherin nicht zuletzt aus den alljährlichen Forsa-Umfragen der Zeitschrift zu Sorgen und Nöten von (werdenden) Eltern. (W&V Online/dpa)


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W&V Redaktion
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