Umstrukturierung :
Andreas Schoo verlässt die Bauer Media Group

Bauer baut um: Eine neue Organisationsstruktur soll der globalen Ausrichtung des Hamburger Publishers verstärkt Rechnung tragen. CFO Harald Jessen steigt in die Konzerngeschäftsleitung auf.

Text: Manuela Pauker

Andreas Schoo geht, Verlegerin Yvonne Bauer baut um.
Andreas Schoo geht, Verlegerin Yvonne Bauer baut um.

Die Bauer Media Group steht vor einem umfassenden Umbau in der Unternehmensspitze. Im Rahmen der Neustrukturierung wird der langjährige Konzerngeschäftsleiter Andreas Schoo das Haus Ende September verlassen. Der 56-Jährige, der 2007 in die Konzerngeschäftsleitung berufen wurde, war zuletzt für die Bereiche Print und Digital verantwortlich; vorübergehend kümmerte er sich außerdem in mehreren Ländern um das Thema Radio. Um seine Aufgaben kümmert sich bis auf Weiteres Verlegerin Yvonne Bauer.

Zugleich steigt Harald Jessen, seit Ende 2016 als Chief Financial Officer weltweit für die Bereiche Finanzen und Controlling bei der Bauer Media Group zuständig, mit sofortiger Wirkung in die Konzerngeschäftsleitung auf. Der 46-Jährige verantwortet in der neuen Position global unter anderem die Bereiche IT und Personal.

Neue Struktur für die globale Ausrichtung

Harald Jessen begann seine berufliche Karriere als Berater Corporate Finance bei der Unternehmensberatung KPMG,  danach war er Senior Vice President bei der Friedhelm Loh Group-SVP. Vor seinem Einstieg bei Bauer war Jessen bei der Knorr-Bremse Group als Vice President für Finanzen und Controlling zuständig.

Die neue Organisationsstruktur soll der globalen Ausrichtung des Hamburger Publishers Rechnung tragen. Hintergrund: Die Bauer Media Group hat ihre internationalen Aktivitäten deutlich ausgebaut und erwirtschaftet mittlerweile zwei Drittel ihres Umsatzes im Ausland.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde