Mit der Übernahme stößt der größte US-Telekommunikationskonzern, gegründet von Alexander Graham Bell 1885, weit ins Geschäft mit TV- und Filminhalten hervor. Damit folgt AT&T einem Branchentrend - die Telekom-Konzerne suchen nach neuen stabilen Geldquellen und exklusiven Inhalten für ihre Netze, weil die Erlöse im klassischen Kerngeschäft unter Druck stehen. So kaufte in den USA der Kabel-Anbieter Comcast 2011 NBCUniversal mit der gleichnamigen NBC-Senderkette und dem Universal-Filmstudio. 

Mit einem Börsenwert von zuletzt rund 230 Milliarden Dollar und einem Umsatz von 147 Milliarden Dollar 2015 liegt der Konzern knapp vor dem US-Rivalen Verizon. Ins Fernsehgeschäft drang AT&T bereits 2014 mit dem 50 Milliarden Dollar teuren Kauf des Satelliten-Fernsehanbieters DirecTV vor. (red/dpa)


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W&V Redaktion
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