Seitdem kursiert ein Screenshot davon auf Social Media, der insbesondere von der kritischen Twitter-Gemeinde gefeiert wird. Denn die User finden den Schritt richtig und gut und fordern, andere Krankenkassen auf, es der AOK gleichzutun. Denn eine Corona-verharmlosende bis -verleugnende Haltung könne insbesondere für die Kassen zum Problem werden. Vermischt mit grundsätzlicher Bild-Feindlichkeit.

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In dem Zuge der anhaltenden Anti-Bild-Solidarität schießt der Hashtag #BildBoykott mit mittlerweile über 6.000 Tweets in die Höhe und Unter-Accounts der Bild-Zeitung sowie ihrer Redakteure werden geteilt und mit dem Aufruf zum Boykott an den Pranger gestellt. Insbesondere Bild-Chefredakteur Julian Reichelt wird persönlich scharf angegriffen und verhöhnt. Angeblich bekomme er nun "Zunder" von ganz oben, denn wenn Anzeigengelder wegfallen, werde es ernst.

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 Mit den Vorgängen auf Twitter hat Steve Plesker allerdings nichts zu tun. Sein Post erschien ja nicht einmal bei dem Kurznachrichtendienst. Wie so oft, hat die emsige Twitter-Gemeinde ihr Eigenleben entwickelt.

 

Update: Am Nachmittag des 27. Mai postete Plesker auf LinkedIn ein aufklärendes Statement zu den Entwicklungen

Die Stellungnahme zu Pleskers LinkedIn-Post, der für viel Furore sorgte.

Die Stellungnahme zu Pleskers LinkedIn-Post, der für viel Furore sorgte.



Marina Rößer © privat
Autor: Marina Rößer

ist als Redakteurin im Agenturressort der W&V tätig. Die Diplom-Politologin hat viele Jahre in einem Start-Up gearbeitet und ist daher besonders fasziniert von innovativen Digitalthemen und kreativen Marketingstrategien. Ihre eigene kreative Seite lebt sie beim Kochen und Fotografieren aus und bringt sich zudem Designthemen bei.