Werbung mit indirekter Trump-Kritik :
CNN positioniert sich mit einem echten Apfel gegen Fake News

In einer neuen Kampagne wirbt CNN für "Facts First" - und lässt sich keinen Apfel als Banane vormachen. Auch nicht von Donald Trump. 

Text: Petra Schwegler

Für CNN bleibt der Apfel ein Apfel. Und damit Basta.
Für CNN bleibt der Apfel ein Apfel. Und damit Basta.

US-Präsident Donald Trump hasst CNN und wirft unter anderem dem US-Nachrichtensender schon seit Wahlkampfzeiten vor, Fake News über ihn zu verbreiten. Kein Schaden ohne Nutzen: Der Turner-Sender und seine Werbeagentur Figliulo & Partners nutzen nun die Kampagne des launischen US-Milliardärs gegen die News-Marke, um zu beweisen, dass ein Apfel ein Apfel bleibt und Fakten für CNN an erster Stelle stehen. Motto: "Facts First".

Die Kernaussage: Für CNN bleibt der Apfel ein Apfel – auch wenn "manche Leute" darauf beharren würden, das sei eine "Banane, Banane, Banane". Hier der Clip: 

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Mit der Kampagne will CNN den Wert der Nachrichten untermauern. Doch in der Debatte um Fake News lassen die Spötter nicht lange auf sich warten: 

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Dass CNN in der Werbung auf Trumps Vorbehalte anspielt, verwundert eigentlich nicht. Gerade der Nachrichtensender hatte in den vergangenen Monaten diverse Auseinandersetzungen mit dem US-Präsidenten, der Twitter den klassischen Medien vorzieht.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.