Bundesligarechte :
Eurosport Player sorgt bei seiner Premiere für Ärger

Der Bundesliga-Auftakt des Bezahl-Angebots von Discovery platzte aufgrund technischer Probleme bei vielen Nutzern. Auf Social Media hatten einige Fans aber auch Spaß daran.

Text: Manuela Pauker

Pannen-Premiere: Statt Fußball gab es beim Eurosport Player eine Fehlermeldung.
Pannen-Premiere: Statt Fußball gab es beim Eurosport Player eine Fehlermeldung.

Die Bundesliga-Premiere des Eurosport Player ging leider ziemlich daneben: Die am Freitag Abend angesetzte Partie zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV fiel für einen Großteil der Fans, die das Spiel via Eurosport Player Online verfolgen wollten, flach. Statt der erhofften Tore sahen Online-Nutzer  in weiten Teilen nur eine Fehlermeldung: "Keine Internetverbindung. Überprüfen Sie Ihre Netzwerkverbindung und versuchen Sie es erneut", stand da zu lesen.

Verursacht wurde der Ausfall durch eine Störung, nach der Eurosport und seine Technologie-Partnern derzeit fahnden. Susanne Aigner-Drews, Geschäftsführerin von Discovery Networks Deutschland – zu dem Eurosport gehört – hat bereits mit einer Mitteilung reagiert: "Dies ist nicht akzeptabel, wir verstehen Eure Frustration und entschuldigen uns in aller Form dafür."

Gutschrift von zehn Euro

Außerdem erhalten alle betroffenen Eurosport Player-Abonnenten eine Gutschrift in Höhe von zehn Euro. Wer den Player abonniert, bezahlt derzeit für ein Jahr Bundesliga 29,99 Euro. Nach einem Jahr verlängert sich der Saison-Pass automatisch, dann steigt der Jahrespreis auf 39,99 Euro.

Für diejenigen, die die Begegnung verfolgen wollten, natürlich ärgerlich. Auf Social Media machten sich aber nicht nur verärgerte Fans Luft, es gab auch jede Menge  humoristische Anmerkungen.

Die Partie endete 3:1 für den HSV. Wie sich die Performance des Eurosport Player auf die Fans auswirkt, muss sich nun noch zeigen.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde