Last Week Tonight - Saisonabschluss :
John Oliver setzt Trump-Aufklärungskampagne via Fox fort

John Oliver befasst sich in seinem Saisonfinale noch einmal ausgiebig mit dem US-Präsidenten. Und will weitere TV-Spots für ihn schalten.

Text: Susanne Herrmann

John Oliver in "Last Week Tonight": Neue Spots für Trump gebucht.
John Oliver in "Last Week Tonight": Neue Spots für Trump gebucht.

Am Sonntag ging in den USA die vierte Staffel von "Last Week Tonight" zu Ende. Moderator John Oliver nahm das zum Anlass, noch einmal Bilanz zu ziehen: Was haben wir bisher aus der Amtszeit von Donald Trump gelernt? Der 45. Präsident der USA ist häufig Thema in der Late-Show auf HBO.

Im Frühjahr hatte John Oliver bereits Werbezeiten auf Fox gekauft: Dass Trump den Sender besonders häufig schaut, geht aus zahlreichen seiner Tweets hervor. Um ihn also zu erreichen, so Olivers Überlegung, müsse man dort Spots schalten. Sehr spitzes Targeting, das Oliver hier praktiziert.

Nun will der Moderator die "Last Week Tonight"-freie Zeit ebenfalls mit Spots für Trump überbrücken. Sein Testimonial dafür ist erneut der "Catheter Cowboy". Er soll Trump nun in den Wintermonaten erklären, dass Nazis böse sind, was "saubere Kohle" eigentlich ist, dass die Justiz unabhängig ist, warum NFL-Spieler bei der Nationalhymne knien dürfen, er hat aber auch Einrichtungstipps und eine brandheiße Info: Frederick Douglass, der einflussreichste Afroamerikaner des 19. Jahrhundert, ist bereits tot. Die Spot-Vorschauen im Video ab ca. 21:50.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.