Ein neues Zeitalter der aktiven Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen über Art und Weise bis hin zu den Inhalten ihres Informationsaustausches begann. Über die Qualität der Inhalte dieser neuen Medien und deren Auftrag wird viel diskutiert. Wie gestaltet man das Recht auf Information kind- und jugendgerecht? In der UN-Kinderrechtskonvention findet man eine Antwort: Das Recht auf Information ist auch immer mit dem Recht auf Bildung verbunden.

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen - der weltweite Grundpfeiler der Rechte von Kindern und Jugendlichen feiert am 20. November ihren 23. Geburtstag. In Teilen soll damit der Zugang zu Informationen und Material aus einer Vielfalt nationaler und internationaler Quellen, welche die Förderung seines sozialen, seelischen und sittlichen Wohlergehens zum Ziel haben, über Massenmedien sichergestellt werden. Einige Verlage nehmen sich ernsthaft den Bedürfnissen junger Leser an. Die Website der "Süddeutschen Zeitung", jetzt.de und der "Stern"-Ableger "Neon" liefern seit Jahren frische Online-Ausgaben mit mutigen Themen.

Dennoch sind anspruchsvolle Inhalte in sinnvollen, qualitativ hochwertigen Umfeldern schwer zu finden. Oftmals sind projektbezogene Themen nicht von langer Dauer. Investitionen werden vorrangig auf Erfolg statt ganzheitlichen Nutzen bewertet. Dabei sollte es durch technische Diversifikation doch gerade die Stärke des Internets sein, dass Jugendliche sich individuell nach ihren Interessen informieren können. Mehr denn je brauchen Heranwachsende Orientierung – zu Themen die sie bewegen, zu dezidierten Fragestellungen im Alltag und zu Werten, die sie bei ihrer eigenständigen Meinungsbildung unterstützen.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.