Der BR in München rechnet vor, dass die Wirtschaft insgesamt voraussichtlich durch den neuen Rundfunkbeitrag insgesamt weniger belastet werde als durch die bisherige Rundfunkgebühr. "Für schätzungsweise mehr als 70 Prozent aller Betriebe wird lediglich ein Drittelbeitrag von 5,99 EUR anfallen, mit dem auch 1 geschäftlich genutztes Kraftfahrzeug abgedeckt ist", heißt es an der Isar. Davon profitieren würden Handwerker oder auch das Hotelgewerbe. Mittlerweile platzt den Öffentlich-Rechtlichen dann doch der Kragen angesichts der Kampagne, die die "Bild" gegen den neuen Rundfunkbeitrag fährt.

Die Selbstkritik überlässt die ARD indes dem Medienmagazin "Zapp" des NDR. In einem Beitrag vom Mittwoch versuchen die Macher zu erklären, warum es so viel Kritik am neuen Rundfunkbeitrag von diversen Seiten hagelt. "Zapp" führt dies vor allem auf "mangelnde Transparenz" zurück.

kas/ps/dpa


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W&V Redaktion
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