Beim BR, einem der vier großen ARD-Sender, verzichtet Ulrich Wilhelm auf Bezüge bei den Tochterfirmen Europool, Telepool und Bavaria Filmkunst. Darben muss der Ex-Regierungssprecher nicht: Mit 309.720 Euro Jahresgehalt liegt er auf Platz zwei der öffentlich-rechtlichen Spitzenverdiener. Eine Top-Rentnerin gibt es inzwischen auch: Diesen Titel führt erneut Monika Piel, die aufgrund von Senderrücklagen laut "Bild"-Berechnungen von bis zu 13.500 Euro Rente ihren Lebensabend bestreitet. Weitere solvente Rentner aus dem öffentlich-rechtlichen Reich sind zu erwarten, liegen doch einige Milliarden Euro für die Alterversorgung parat.

Dass öffentlich-rechtliche Senderchefs teils mehr verdienen als Spitzenpolitiker, ist bereits vor 2011 aufgedeckt worden, als in einer Welle von erzwungener Transparenz unter anderem Monika Piel ihren Gehaltsscheck auf den Tisch gelegt hatte. Viele in der Medienbranche müssen alleridngs mit dem auskommen, was die ARD-Oberen allein an Zuverdiensten einstecken. Hier ein Einblick in das Gehaltsgefälle im Fernsehen.



Petra Schwegler, Redakteurin
Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.