Antoni-Kreation statt "Thema des Tages" :
Mercedes mit neuer Werbeform in der SZ

Auftakt der Kampagne für die neue S-Klasse: Mercedes belegt die heiligen Seiten der "Süddeutschen Zeitung" - die Seiten 2 und 3.

Text: Jochen Kalka

Die S-Klasse mit großem Auftritt in Tageszeitungen.
Die S-Klasse mit großem Auftritt in Tageszeitungen.

Es ist das erste Mal in der 72-jährigen Geschichte der "Süddeutschen Zeitung". Wer an diesem Donnerstag die Titelseite umblättert, landet nicht – wie sonst üblich – auf Seite 2, "Thema des Tages" und auf der Seite 3. Nein, der Leser wird direkt mit der neuen Kampagne der S-Klasse von Mercedes-Benz konfrontiert.

"Mit einer Opening Spread bekommt die neue S-Klasse die aufmerksamkeitsstärkste Werbeform, die wir zu bieten haben", sagt Jürgen Maukner, Gesamtanzeigenleiter der "Süddeutschen Zeitung" über den Auftritt des Stuttgarter Autobauers.

Natürlich muss der SZ-Leser nicht auf die Institutionen "Thema des Tages" und "Seite 3" verzichten. Sie folgen auf die Anzeige in korrekter Paginierung als Seiten 2 und 3 nach den tatsächlichen Seiten 2 und 3, auf denen die S-Klasse thront - ohne Seitenangabe.

Die Idee für diese außergewöhnliche Platzierung stammt von der Mediaagentur Fuel @ Publicis in enger Absprache mit dem Media-Team von Mercedes.

Grow-Up-Kampagne mit weltweitem Rekord

Gestaltet wurde das Motiv von der Agentur Antoni, Berlin. Es wird vom heutigen Donnerstag auch in überregionalen Zeitungen wie "FAZ", "Welt" und "Handelsblatt" geschaltet. Im August folgt ein Werbespot, der allen Ländern zur Verfügung gestellt wird, ähnlich wie es bei der Grow-up-Kampagne von Mercedes geschehen ist. 

Grow up ist die am stärksten adaptierte Kampagne, die Mercedes jemals in die Welt geschickt hat. Laut der Agentur BBDO, die für die internationalen Adaptionen der Kampagnen verantwortlich zeichnet, ist Grow up in knapp 50 Ländern zu sehen. Das ist Rekord des schwäbischen Automobilkonzerns.


Autor:

Jochen Kalka, Chefredakteur
Jochen Kalka

ist jok. Und schon so lange Chefredakteur, dass er über fast jede Persönlichkeit der Branche eine Geschichte erzählen könnte. So drängt es ihn, stets selbst zu schreiben. Auf allen Kanälen.