Erfreuliche Abrufzahlen

Im Bereich non-linearer Nutzung profitiert der Entertainment-Konzern derzeit stark von Serien wie "House of Cards" oder "Game of Thrones". Die erste Folge der siebten Staffel des HBO-Hits sahen laut Enßlin vergangene Woche "mehr Zuschauer als die Bundesliga-Konferenz". Sky freut sich über die aktuellen Abrufzahlen. "Wir haben in diesem Jahr keine Saure-Gurken-Zeit."

Wichtiger Wachstumstreiber im Pay-TV ist neben Sport die Eigenproduktion im fiktionalen Bereich, in die ebenfalls hohe Investitionssummen fließen. Auf Sky startet im Oktober die opulente Serie aus dem Berlin der 20er Jahre, "Babylon Berlin", im Sommer beginnen die Dreharbeiten zu "Das Boot".

Auch NBC Universal setzt neuerdings auf Eigenentwicklung. Die vierteilige Serie "Culpa - Niemand ist ohne Schule" konnte bei den Zuschauern punkten. Hannes Heyelmann, Managing Director bei Turner kündigt an, in den nächsten Monaten über 10 Millionen Euro für deutsche Eigenproduktionen auszugeben. Darunter die fiktionale Serie "Arthurs Gesetz", eine Serie für TNT Comedy mit Nora Tschirner, Martina Gedeck und Jan Josef Liefers in den Hauptrollen.


Autor:

Lisa Priller-Gebhardt
Lisa Priller-Gebhardt

schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.