Motorvision TV bekommt Zeitschrift als Print-Ergänzung

Der Titel der MV Media GmbH wird sich wie der digitale TV-Kanal sowie die beiden dazugehörigen Online-Portale den Themen Motorsport und Tuning widmen.

Text: Manuela Pauker

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Die Münchner Motorvision Group baut ihre Palette um ein Print-Magazin aus: Am 19. April gesellt sich zu den bisherigen Angeboten des Hauses, dem digitalen TV-Sender Motorvision TV sowie zu den Online-Portalen Motorvision.de und Motorvision.com, die Zeitschrift Motorvision. Das rund 100 Seiten starke Blatt (Untertitel: "Das Magazin für Auto, Motorsport & Tuning") wird von der MV Media GmbH verlegt, die auch die beiden Portale betreut. Der Entschluss, den digitalen Angeboten eine Print-Erweiterung folgen zu lassen, sei auch aufgrund positiver Reaktionen des Publikums getroffen worden, so Michael Gabrielides, Geschäftsführer der MV Media GmbH: „Die Leser mögen die Art und Weise, wie wir uns mit den verschiedensten Themen auseinander setzen.“ Das habe das Haus dazu bewogen, den Mix „aus Kompetenz, Unterhaltung und Spaß nun auch in einem Printmagazin umzusetzen.“

Inhaltlich steht bei Motorvision, das 4,50 Euro kostet, der Aspekt Fahrspaß im Vordergrund: „Wir analysieren keine Kofferraum-Volumina von Mittelklassewagen“, betont Chefredakteur Thomas Harloff. Bei Motorvision gehe es vielmehr „um Style, um Emotionen“. Dargeboten wird dies in Reportagen, Interviews mit Top-Managern der Branche sowie Berichten über internationale Ereignisse wie die Detroit Motor Show. Der Rennfahrer Patrick Simon erzählt außerdem in einer regelmäßigen Kolumne amüsante Anekdoten aus seinem Leben. Motorvision erscheint zum Start in einer Auflage von 30.000 Exemplaren. Um den Vertrieb kümmert sich die MZV GmbH.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde



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