Die Vorwürfe wolle ProSieben klar zurückweisen, entgegnete Prosieben-Sprecher Christoph Körfer. "Es liegt uns fern, ein 'neokoloniales Bild Afrikas' zu zeichnen. Im Gegenteil: Wir möchten in diesem Unterhaltungs-Programm besonders die Schönheit Afrikas zeigen. Dazu reisen wir quer durch das Land. Dabei blicken wir durchaus mit einer gehörigen Portion Humor und Selbst-Ironie auf unsere Reality-Queens und ihre Ansprüche, zeigen sehr viel Respekt vor der tansanischen Bevölkerung."

Das Schreiben hatte der Verein Tanzania-Network.de an Prosieben gesendet und unter anderem Organisationen wie den Arbeitskreis Panafrikanismus, die Arbeitsstelle Eine Welt in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens, die Deutsch-Tansanische Freundschaftsgesellschaft, das Deutsch-Afrikanische Zentrum, Eine Welt Netzwerk Hamburg, das Leipziger Missionswerk und das Centrum für Partnerschaft Entwicklung als Unterstützer gefunden. (fm/dpa)


Franziska Mozart
Autor: Franziska Mozart

Sie arbeitet als freie Journalistin für die W&V. Sie hat hier angefangen im Digital-Ressort, als es so etwas noch gab, weil Digital eigenständig gedacht wurde. Heute, wo irgendwie jedes Thema eine digitale Komponente hat, interessiert sie sich für neue Technologien und wie diese in ein Gesamtkonzept passen.