Ganz wohl ist dem "Stern" bei der Angelegenheit wohl auch nicht mehr. In der Online-Version des Artikels hat man eine Passage über Rainer Brüderles Ehefrau Angelika bereits entfernt. Nach langem Schweigen hat sich am Donnerstagmittag "Stern"-Chefredakteur Thomas Osterkorn zu Wort gemeldet: Er verteidigt den Artikel als "legitim", denn die Baggerei an der Bar scheine "ein wiederkehrendes Verhalten von Brüderle zu sein". Jan-Eric Peters, Chefredakteur der "Welt", sieht die mediale Fallhöhe anders als sein Hamburger Kollege. Auf seiner eigener Facebook-Seite schreibt er: "Ich halte Brüderles angeblichen Spruch für ziemlich dämlich, aber diese Geschichte hätte ich nie gedruckt".


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W&V Redaktion
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