Pay-TV :
Sky verkauft mehr Bundesliga-Werbung

Der Bezahlsender Sky meldet zum Bundesliga-Start ein wachsendes Werbegeschäft. Die Werbeplätze rund um die Bundesliga seien zu 86 Prozent ausgebucht.

Text: Thomas Nötting

Sky-Vermarktungschef Deissenberger.
Sky-Vermarktungschef Deissenberger.

Der Bezahl-Sender Sky meldet zum Start der neuen Bundesliga-Saison ein wachsendes Werbegeschäft. Die klassischen Werbeflächen an den ersten beiden Spieltagen seien zu 86 Prozent ausgebucht, heißt es in einer Mitteilung des Vermarkters Sky Media. Im Vergleich zum Vorjahr sei der Umsatz damit zweistellig gewachsen.

Neuer Sponsoring-Partner für die Bundesliga-Livespiele auf Sky ist der Mobilfunkanbieter O2. Das Unternehmen ist auch neuer Titelsponsor der Talkshow „Wontorra – der Fußballtalk. Zu den größten Werbekunden gehören laut Sky auch in diesem Jahr die Wettanbieter Tipico und Bwin sowie die Brauerei Krombacher. Mehr Spots gebucht hätten außerdem Targobank, Storck, Axa und Sparkasse gebucht. Unter den Neukunden seien unter anderem The Naga Group, De Agostini und Falken Tyre Europe.

"Bundesliga ist stärkster Content auf dem deutschen Werbemarkt"

„Die Fußball-Bundesliga ist der stärkste Content auf dem deutschen Werbemarkt und die Nachfrage unserer Kunden nach diesem einzigartigen Produkt ist ununterbrochen hoch“, sagt Sky-Media-Geschäftsführer Thomas Deissenberger. Er erhofft sich „im Laufe der kommenden Spielzeit durch die bevorstehenden AGF-Reformen eine validere Ausweisung der Bundesliga-Reichweiten.“

Der Quotenmess-Verbund AGF hatte Anfang 2017 die Sky-Reichweiten wegen eines Messfehlers korrigieren müssen. Die Reichweiten kleinerer Sender und von Pay-TV-Angebote werden im Mess-System der AGF nur unvollkommen wiedergegeben. Sky misst seit 2016 eigene Quoten. Laut offiziellen AGF-Reichweiten sahen in der vergangenen Saison durchschnittlich knapp vier Mio. Zuschauer die Bundesliga-Übertragungen bei Sky.


Autor:

Thomas Nötting
Thomas Nötting

ist Leitender Redakteur bei W&V. Er schreibt vor allem über die Themen Medienwirtschaft, Media und Digitalisierung.