Neuer Receiver oder lieber gleich neuer Empfangsweg?

Laut Erhebungen der GfK wurden im Dezember 2016 rund 79.000 Empfänger für das neue DVB-T2-Signal verkauft, darunter 63.000 mit dem grünen Logo. Insgesamt wurden demnach im vergangenen Jahr etwa 213.000 solcher DVB-T2-HD-fähigen Receiver verkauft. Sie empfangen über das neue Signal TV-Sendungen in HD-Qualität.

Neu ist: Die Receiver verfügen über einen Steckplatz für eine Entschlüsselungskarte oder können entsprechend erweitert werden. Denn mit der Umstellung werden künftig die privaten Sender ihr Signal nur noch in HD ausstrahlen und dafür eine Gebühr erheben. Ab dem 1. Juli fordert Freenet TV im Rahmen der Aufnahme des DVB-T2-Regelbetriebs 69 Euro pro Jahr für die verschlüsselten Privatsender ein. Verwalten wird die Einnahmen das von Freenet übernommene Media Broadcast.

Freenet wirbt derzeit massiv für den Umstieg. Doch die Bürger werden aufrund der technischen Entwicklungen vor die Alternative gestellt: neuer Receiver oder lieber gleich neuer Empfangsweg? Zumal sich diverse Anbieter als Alternativen zum künftigen digitalen Empfang via Antenne positionieren.

Den Vorteil "mobil" soll beispielsweise auch die neue Offerte Giga TV mitbringen, den Netzbetreiber Vodafoneeigentlich als letzter seiner Art – in Kürze starten wird. Als App genutzt, sind für 9,99 Euro pro Monat Free-TV, aber auch der Zugriff auf Mediatheken, Streamingofferten und das VoD-Portal Maxdome im Preis inbegriffen.

ps/dpa


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.