Aktuelle Analysen stützen dies: Laut Bernd Storm van’s Gravesande, Chef der Münchner Aboalarm GmbH, habe der Skandal "enorme Auswirkungen auf das Kündigungsverhalten". Der Manager betont: "Wir haben bei Aboalarm noch nie eine so große Kündigungswelle erlebt wie jetzt bei dem ADAC. Nicht bei der Drosselkom und auch nicht bei diversen Negativ-Schlagzeilen der Deutschen Bahn." Selbst eine Woche nach Bekanntwerden liege das Kündigungsvolumen noch immer 200 bis 300 Prozent über dem normalen Niveau - und das "bei einer sehr hohen Zufriedenheit mit der Servicequalität der Kerndienstleistung".

Unterdessen hat der ADAC eine für Donnerstag geplante Pressekonferenz beim Verkehrsgerichtstag im niedersächsischen Goslar abgesagt. Die derzeitigen Diskussionen würden die juristischen Fachthemen überlagern, teilt der Autoclub mit. Für Hintergrundgespräche würden die ADAC-Rechtsexperten zur Verfügung stehen, auf Fernseh- und Hörfunk-Interviews bitte man jedoch zu verzichten, heißt es in einer Mitteilung.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.