Jetzt mit Funke-Titeln :
So zieht die App Sharemagazines ihre Kreise in Verlagen

Sind Cafés, Hotels oder Kliniken bereits Sharemagazines-Locations, dann können dort ab sofort auch Funke-Titel wie "Berliner Morgenpost" oder "TV Digital" digital gelesen werden.

Text: Petra Schwegler

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Die digitale Lesezirkel-Konkurrenz Sharemagazines bekommt namhaften Zuwachs: Die Funke Mediengruppe mischt mit. Über den ortsbasierten digitalen Lesezirkel lassen sich ab sofort mehr als zehn Frauen- und Programmzeitschriften sowie die "Berliner Morgenpost", das "Hamburger Abendblatt" und die NRW-Tageszeitungen lesen. An Zeitschriften sind beispielsweise "Bild der Frau", "Die Aktuelle", "Frau im Spiegel", "Herzstück", "TVdirekt" und "TV Digital" abrufbar. Der Ausbau mit weiteren Zeitschriften und Zeitungen von Funke würde zurzeit vorbereitet, heißt es.

Die entsprechende Sharemagazines-App gibt es für iOS und Android. Das Start-Up, gegründet in Oldenburg, ist seit Anfang 2014 im Markt und zählt unter anderem auch Axel Springer, Bauer und Gruners DPV zu seinen Partnern. Und so funktioniert der digitale Lesezirkel: Betritt der Nutzer eine der Sharemagazines-Locations in Deutschland – unter anderem Cafés, Hotels und Kliniken, aber auch dynamische Orte wie Fernbusse, Bahnen oder Flugzeuge – und loggt sich in der App ein, bekommt er automatisch Zugriff auf das Portfolio und liest seinen Wunschtitel kostenlos. Will der User das entsprechende Magazin auch außerhalb der Location lesen, lassen sich die Medien künftig auch komfortabel in der App erwerben. Eine Auflistung sämtlicher Locations gibt es online.

Jochen Herrlich, Geschäftsführer Funke Digital in Berlin, verantwortet den Schritt und betont in einer Mitteilung vom Dienstag: "Wir setzen konsequent darauf, neue Leser und Nutzer auf möglichst vielen digitalen Plattformen zu erreichen und testen verschiedene Geschäftsmodelle." Neben den klassischen Digital-Kanälen wie Apps und Online-Portalen sind die Funke-Medien auch auf weiteren Plattformen vertreten: Seit Ende 2014 werden ausgewählte Titel im All-you-can-Read-Lesershop Readly angeboten. Über den digitalen Zeitungskiosk Blendle werden zukünftig die digitalen Angebote der Funke-Tageszeitungen angeboten.

Jan van Ahrens, Gründer und Geschäftsführer von Sharemagazines, sieht durch den Funke-Zuwachs Vorteile für die Anbieter von Leseorten. "Insbesondere die Mischung aus Tageszeitungen und Magazinen ist für die Locations ein attraktiver Grund, den Sharemagazines-Service anzubieten", so der Jungmanager.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



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