Die beiden Chefredakteure arbeiten seit mehr als 20 Jahren für die Medien der Spiegel-Gruppe. Im Februar 2008 wurden sie nach einer langen und schmutzigen Auseinandersetzung zwischen dem Verlag und ihrem Vorgänger Stefan Austzu Chefredakteuren des "Spiegels" berufen. Im Februar 2011 wurden die Zuständigkeiten in der Doppelspitze neu verteilt: Mascolo übernahm die Alleinverantwortung für das Nachrichten-Magazin, Müller von Blumencron herrschte seither über alle digitalen Angebote der Marke. Zum Amtsantritt der Doppelspitze im Jahr 2008 hatte die verkaufte Auflage des Magazins noch bei mehr als einer Million Exemplaren gelegen, zuletzt betrug sie 891.000 Exemplare.

Medienkritiker Berndt Schramka hat aktuell in einem Interview mit W&V Online betont, dass ein Führungswechsel der Marke "Spiegel" durchaus gut tun könnte ...



Petra Schwegler, Redakteurin
Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.