Was der SWR nun macht

Der SWR will die Drohungen gegenüber dem Produzenten des Satire-Videos "Volksfest in Sachsen" sorgfältig und sachlich prüfen und, "wo erforderlich, die notwendigen Maßnahmen einleiten". Das fertige Satire-Video hat der SWR nichtsdestotrotz bei Funk veröffentlicht. Eine Microsite mit Stellungnahmen zu den Vorfällen wurde eingerichtet.

Der Berliner AfD-Vorsitzende Georg Pazderski verteidigte übrigens das Vorgehen der Partei gegen Silberstein. Für die AfD seien antisemitische Kommentare kein Thema, ihr gehe es ausschließlich um die Aufdeckung unlauterer Propaganda mit Geldern des öffentlich-rechtlichen SWR. "Die AfD soll mit allen erdenklichen Methoden mundtot gemacht werden", erklärte er.

ps/mit dpa


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.