Werbeverweigerung :
SZ.de schränkt Nutzung mit aktiviertem Adblocker ein

Werbung akzeptieren oder sich bei Sueddeutsche.de registrieren: Auch die "Süddeutsche Zeitung" setzt sich gegen Adblocker zur Wehr.

Text: W&V Redaktion

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Auf Werbung wie diese kann SZ.de nicht verzichten.
Auf Werbung wie diese kann SZ.de nicht verzichten.

Die Süddeutsche Zeitung GmbH schränkt die Nutzung von Sueddeutsche.de mit einem aktivierten Adblocker ab sofort ein. "Die Finanzierung unserer journalistischen Angebote im Internet durch Anzeigenumsätze ist essentiell und damit eine wichtige Einkommensquelle, die durch die Verwendung von Adblockern unterbunden wird", heißt es zur Begründung aus dem Süddeutschen Verlag.

Im Gegensatz zu vielen anderen Seiten agiere SZ.de in der Werbevermarktung heute schon sehr zurückhaltend und lehnt viele Anzeigenformate ab, welche Leser kritisch beurteilen könnten, heißt es weiter. Da Adblocker aber in der Regel nach der Installation erst einmal für alle Seiten aktiviert sind, werde auch SZ.de automatisch in Mitleidenschaft gezogen. 

Im ersten Schritt werden nun alle Leser, welche keine Abonnenten sind, gebeten, sich zu registrieren und angemeldet zu bleiben oder aber den Adblocker für SZ.de zu deaktivieren. Im Falle einer Registrierung und Anmeldung kann die Werbeblockade aktiviert bleiben. SZ-Plus-Abonnenten und Nutzer, welche schon angemeldet sind, können weiterhin die Website der "SZ" uneingeschränkt nutzen. 

Der Verlag Werben & Verkaufen ist eine Tochter des Süddeutschen Verlags.


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W&V Redaktion
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