Wie Bild die SPD-Kampagne fuhr

Unter der Überschrift "Neue Schmutzkampagne bei der SPD" hatte Bild am vergangenen Freitag und am Montag über einen Mailverkehr berichtet, der den Eindruck erweckte, ein russischer Troll habe dem Juso-Chef angeboten, über falsche Accounts im Internet den SPD-Mitgliederentscheid zu beeinflussen.

"Wir haben von Anfang an gesagt, dass das eine plumpe Fälschung ist. Jetzt ist es halt ein witziger Fake", erklärte Juso-Mann Kühnert über seinen Sprecher am Mittwoch. "Weniger witzig ist, dass die Bild auf diese fragwürdigen Informationen eine mehrtägige Berichterstattung aufgebaut hat, die jeder Grundlage entbehrte."

Das Hin und Her zwischen Titanic und Bild-Chefredakteur Julian Reichelt amüsiert indes das Netz:

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Der Springer-kritische Watchblog Bildblog gratuliert dem Satiremagazin - und tritt nach:

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ps/dpa


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.