Das Werbeumfeld Vice wird erneuert (Quelle: Unternehmen).

Alle digitalen Marken müssten "immer dem höchsten Standard entsprechen, inhaltlich, gestalterisch und technologisch", meint Ruth und fügt hinzu: "Gleiches gilt auch für unsere Vermarktung, welche Premium-Lösungen umsetzt, die unser Publikum positiv wahrnimmt."

Das scheint gelungen zu sein, glaubt man diesen Auswertungen: So konnte Vice nach eigenen Angaben die Ad Viewability auf 63 Prozent (Quelle: Moat) steigern. Das Ziel sind nun – auch mit der Hinzunahme neuer Werbeformen - deutlich überdurchschnittliche 75 Prozent.  Der deutsche Branchenschnitt liegt bei 58 Prozent (Quelle: Meetrics, Viewability Benchmarks, Deutschland Q4/2016).

SZ.de liefert Inhalte für Motherboard.tv

Übrigens: Im Zuge des Relaunches ging der Vice-Kanal Motherboard.tv zum zweiten Mal eine Recherchekooperation mit den Münchner Kollegen von SZ.de ein. Die Journalisten Max Hoppenstedt, Simon Hurtz und Daniel Mützel beleuchten dabei in einer Reihe von Text- und Videobeiträgen, wie der rechtsextreme Online-Shop "Migrantenschreck" funktioniert und bringen erstmals einen Kunden vor die Kamera. "Migrantenschreck" verkauft Schusswaffen gegen "Asylforderer" – und hunderte Deutsche decken sich damit ein.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.