Trnd hat für die 3DZ GmbH, die selbst mit dem Online-Projekt Keosk im Markt vertreten ist, die Verbraucher im Rahmen der Studie auch nach der "idealen Flatrate" befragt. Die Teilnehmer der Studie sollten unter anderem bewerten, wie sie die Idee für eine Flatrate – allgemein sowie für einzelne Artikel zu einem bestimmten Thema – einstufen. Das Resultat: Auf einer Skala von 1 (sehr negativ) bis 7 (sehr positiv) gaben jeweils rund ein Viertel dem Konzept die beiden Bestnoten 6 und 7.

Der Gedanken, mehrere Magazine im Abo mit einem Flatrate-Preis zu kombinieren, kommt ebenfalls gut an. Als ideale Variante wird hier die Abrechnung in Zweier-Stufen gesehen – also zwei, vier oder sechs Magazine in einem Abo. Alternativ wird auch eine individuelle Abrechnung für gut befunden: Etwa die Hälfte der Interviewten könnte sich das am besten vorstellen. Mit der beschränkten Nutzungsdauer eines Titels die Flatrate preislich zu senken, wird grundsätzlich als positiv bewertet. Zu kurz darf das Zeitfenster allerdings nicht bemessen sein: Eine Dauer bis zu 24 Stunden kommt eher weniger an; am besten wird eine Nutzungsphase von bis zu einer Woche eingestuft. Dabei wird aber nicht jedem Segment ein gleich hohes Interesse entgegengebracht: Verlage können sich in erster Linie bei Lifestyle- und Frauentiteln auf eine vermehrte Nachfrage einstellen.

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Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde