Gerüchte über neuen Job :
Was läuft da zwischen Kai Diekmann und Facebook?

Über Kai Diekmanns Zukunft nach seinem Ausstieg bei Springer spekulieren Investoren - und tippen auf Facebook, wie Focus Online berichtet. 

Text: Petra Schwegler

Über Kai Diekmanns Zukunft nach seinem Ausstieg bei Springer spekulieren Investoren - und tippen auf Facebook
Über Kai Diekmanns Zukunft nach seinem Ausstieg bei Springer spekulieren Investoren - und tippen auf Facebook

Kurz vorm Jahreswechsel wurde das Aus von "Bild"-Herausgeber Kai Diekmann bei Axel Springer bekannt. Jetzt gibt es erste Gerüchte über seine berufliche Zukunft. Focus Online spekuliert unter Berufung auf US-Kreise, dass Diekmann als Berater zu Facebook wechseln könnte - um das miese Image des sozialen Netzwerks in Europa zu verbessern.

Zum "heißesten Medien-Gerücht des neuen Jahres", wie es Focus.de nennt, passt: Diekmann hat Erfahrung im Silicon Valley gesammelt, kennt Facebook, ist mit allen Wassern gewaschen. Und: "Diekmann hat schon das Image von Bild gedreht, das könnte er auch bei Facebook schaffen", zitiert Focus Online Investorenkreise.

Diekmann wird zugetraut, das Facebook-Image zu drehen

Facebook indes sorgt derzeit für viele Negativschlagzeilen – vor allem wegen der "Fake-News". Gründer Mark Zuckerberg gestand erst kürzlich ein: "Wir schreiben nicht die Nachrichten, die User auf unserer Plattform lesen. Aber wir wissen, dass wir mehr machen, als nur Nachrichten zu verbreiten."

Kai Diekmann, der frühere "Bild"-Chefredakteur und jetzige Herausgeber der Gruppe, scheidet nun Ende Januar aus dem Springer-Konzern aus. In der offiziellen Mitteilung hieß es bereits, der 52-Jährige werde sich in Zukunft "anderen Aufgaben außerhalb des Unternehmens" widmen. Ob damit Facebook gemeint ist? Selbst wenn der baldige Ex-"Bild"-Herausgeber erst mal gar nichts macht - außer die Füße hochzulegen. Zuckerberg-Berater kann er hinterher (und streng genommen sogar währenddessen) werden.