Gerüchte über neuen Job :
Was läuft da zwischen Kai Diekmann und Facebook?

Über Kai Diekmanns Zukunft nach seinem Ausstieg bei Springer spekulieren Investoren - und tippen auf Facebook, wie Focus Online berichtet. 

Text: Petra Schwegler

- 8 Kommentare

Über Kai Diekmanns Zukunft nach seinem Ausstieg bei Springer spekulieren Investoren - und tippen auf Facebook
Über Kai Diekmanns Zukunft nach seinem Ausstieg bei Springer spekulieren Investoren - und tippen auf Facebook

Kurz vorm Jahreswechsel wurde das Aus von "Bild"-Herausgeber Kai Diekmann bei Axel Springer bekannt. Jetzt gibt es erste Gerüchte über seine berufliche Zukunft. Focus Online spekuliert unter Berufung auf US-Kreise, dass Diekmann als Berater zu Facebook wechseln könnte - um das miese Image des sozialen Netzwerks in Europa zu verbessern.

Zum "heißesten Medien-Gerücht des neuen Jahres", wie es Focus.de nennt, passt: Diekmann hat Erfahrung im Silicon Valley gesammelt, kennt Facebook, ist mit allen Wassern gewaschen. Und: "Diekmann hat schon das Image von Bild gedreht, das könnte er auch bei Facebook schaffen", zitiert Focus Online Investorenkreise.

Diekmann wird zugetraut, das Facebook-Image zu drehen

Facebook indes sorgt derzeit für viele Negativschlagzeilen – vor allem wegen der "Fake-News". Gründer Mark Zuckerberg gestand erst kürzlich ein: "Wir schreiben nicht die Nachrichten, die User auf unserer Plattform lesen. Aber wir wissen, dass wir mehr machen, als nur Nachrichten zu verbreiten."

Kai Diekmann, der frühere "Bild"-Chefredakteur und jetzige Herausgeber der Gruppe, scheidet nun Ende Januar aus dem Springer-Konzern aus. In der offiziellen Mitteilung hieß es bereits, der 52-Jährige werde sich in Zukunft "anderen Aufgaben außerhalb des Unternehmens" widmen. Ob damit Facebook gemeint ist? Selbst wenn der baldige Ex-"Bild"-Herausgeber erst mal gar nichts macht - außer die Füße hochzulegen. Zuckerberg-Berater kann er hinterher (und streng genommen sogar währenddessen) werden.

ps/meh


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



8 Kommentare

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Anonymous User 10. Januar 2017

Womöglich soll Diekman jetzt die Fake-News bekämpfen.

HUAHAHAHAHAHAHA!

Anonymous User 5. Januar 2017

Ja hallo ich finde sowas empfehlenswert. Schließlich was da abläuft in letzter Zeit bei Facebook. Man muss sich nicht unsichtbar machen aber auch nicht sichtbar. Unzwar das miteinander klappt ja schon nicht so hervorragend.
Mancher Sprung zu was anderem hat es notwendig.
Wir die aus Bukarest kommen wenn wir sowas sehen dann sehen wir Veränderung.

Anonymous User 5. Januar 2017

Wird der Name Kai Diekmann zukünftig eher mit der Halbierung der Bild-Auflage und einem nicht funktionierenden Bezahlmodell in Verbindung gebracht werden oder mit dem vermeintlichen Bemühen, die Zeitung liberaler aufzustellen?

Anonymous User 5. Januar 2017

Das ist doch nen schlechter Witz. Wo hat er das Image der Bild gedreht geschweige denn verbessert. Ein Mensch der so mit Populismus auf Minderheiten herumtrampelt sollte als aller erstes mal einige freiwillige soziale Jahre absolvieren. Aber der Klüngel der Eliten in unserer Gesellschaft treibt die kuriosesten Blüten.

Anonymous User 5. Januar 2017

Besseres Image der Bild? Inwiefern?
Da existiert noch ein sehr tiefer Graben zwischen Wunsch und Zielerreichung!

Anonymous User 4. Januar 2017

Facebook dir deine Meinung :(

Anonymous User 3. Januar 2017

da dachte ich doch, der kai landet bei der TITANIC....... und dann sowas

Anonymous User 3. Januar 2017

Wer allen ernstes Facebooks mieses Image mit Springers Kai Diekmann zu verbessern will, kann auch den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.

Und seit wann die Bild jetzt ein besseres Image haben soll, wissen allein die Götter.

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