Pay Wall :
Wired.com hat nun auch eine Zahlschranke

Jetzt also auch Wired: Die traditionell frei zugängliche Ikone des Netzjournalismus führt eine Paywall ein.

Text: Franz Scheele

"Information wants to be free" hieß einst ein Schlachtruf früher Netzaktivisten. Daran hat sich beispielsweise Wired, das Zentralorgan der US-Technologie-Szene, mit seinem Online-Auftritt auch immer gehalten. Bis Anfang dieser Woche. Denn seit wenigen Tagen hat auch Wired.com eine Paywall.

Nutzer der Site können jetzt nur noch auf vier Artikel pro Monat kostenlos zugreifen, beim fünften Artikel sehen sie lediglich einen Textschnipsel und den Hinweis auf das Abonnement. Dessen Preis ist allerdings vergleichsweise günstig: 20 Dollar für das gesamte Jahr. Und die Print- sowie die Tablet-Ausgaben sind ebenfalls in dem Preis enthalten. Außerdem sind die Artikel auf Wired.com für Abonnenten werbefrei, wie Chefredakteur Nick Thompson in einem Blogpost schreibt.

Das Angebot gilt jedoch nur für die Einführungsphase. Das endgültige Preismodell soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.


Autor:

Franz Scheele
Franz Scheele

Schreibt als freier Autor für W&V Online. Unverbesserlich anglo- und amerikanophil interessieren ihn besonders die aktuellen und langfristigen Entwicklungen in den Medien- und Digitalmärkten Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.