Statistisches Bundesamt :
Rekordwert: Mehr Passagiere starten von deutschen Flughäfen

Von Deutschlands Flughäfen sind im vergangenen Jahr so viele Passagiere gestartet wie nie zuvor. Die Zahl der abreisenden Fluggäste stieg um 3,4 Prozent auf den Rekordwert von 111,9 Millionen.

Text: W&V Redaktion

Die Zahl der abreisenden Fluggäste stiegum 3,4 Prozent auf den Rekordwert von 111,9 Millionen.
Die Zahl der abreisenden Fluggäste stiegum 3,4 Prozent auf den Rekordwert von 111,9 Millionen.

Von Deutschlands Flughäfen sind im vergangenen Jahr so viele Passagiere gestartet wie nie zuvor. Die Zahl der abreisenden Fluggäste stieg um 3,4 Prozent auf den Rekordwert von 111,9 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Danach flogen 88,2 Millionen Menschen ins Ausland, das waren 3,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der innerdeutsche Luftverkehr nahm mit plus 2,8 Prozent auf 23,7 Millionen Passagiere etwas schwächer zu.

Am beliebtesten waren Ziele im europäischen Ausland. Im vergangenen Jahr wurden 69,2 Millionen Einsteiger (plus 4,5 Prozent) gezählt. Spanien blieb mit 13,7 Millionen Fluggästen die wichtigste Destination (plus 10,2 Prozent). Auch Griechenland verzeichnete eine überdurchschnittliche Zuwachsrate von 10,7 Prozent. Ein deutliches Minus von 16,6 Prozent gab es in die Türkei. Anschläge und politische Turbulenzen nach dem gescheiterten Militärputsch hatten das beliebte Reiseland im vergangenen Jahr erschüttert.

Auf Langstreckenverbindungen gab es ein leichtes Plus von 0,5 Prozent. Die Passagierzahlen nach Amerika und nach Asien stiegen. Rückgänge gab es hingegen bei Flügen nach Afrika. Besonders stark betroffen waren Ägypten (minus 33,1 Prozent) und Tunesien (minus 27,9 Prozent). Viele Urlauber hatten die beiden Reiseländer nach Terroranschlägen in der Vergangenheit gemieden. (dpa)


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