Studie:
Smart Speaker-Nutzung steigt durch Corona

Der Corona-Ausbruch hat die Menschen dazu gezwungen, in den eigenen vier Wänden zu bleiben, auch in den USA. Eine Studie hat untersucht, wie sich das auf die Nutzung von Alexa & Co. ausgewirkt hat.

Text: Julia Gundelach

77 Prozent der US-Amerikaner haben ihre Nutzungsgewohnheiten durch Corona verändert.
77 Prozent der US-Amerikaner haben ihre Nutzungsgewohnheiten durch Corona verändert.

Corona hat den Alltag der Menschen durcheinandergebracht, auch in den USA. Das zeigt sich auch in der Nutzung von Smart Speakern. Wie der "Smart Audio Report" von NPR und Edison Research zeigt, haben 77 Prozent der Amerikaner ihre normale Nutzung der Sprachassistenten durch die Pandemie verändert und nutzen die Geräte nun deutlich häufiger, als vor der Krise.

24 Prozent der US-Bürger besitzen einen Smart Speaker, 78 Prozent von ihnen haben ein Gerät von Amazon. Seit dem Ausbruch der Krise hat die Nutzung deutlich zugenommen: 43 Prozent gaben an, ihr Gerät nun öfter zu nutzen, als vor dem Ausbruch von Corona. Insbesondere die 18- bis 34-Jährigen haben ihre Nutzungsintensität gesteigert.

Insgesamt sind die US-Bürger überzeugt, dass Smart Speaker das Leben leichter machen, 46 Prozent der Besitzer geben an, dass sie ihre Assistenten seit der Anschaffung immer häufiger nutzen. 

Insbesondere werden die Speaker genutzt, um Musik abzuspielen, den Wetterbericht zu checken, Fragen zu stellen oder als Weckerfunktion. Mehr als die Hälfte ist überzeugt, seit dem Ausbruch von Corona auch vermehrt Nachrichten über die digitalen Assistenten zu hören. Fast elf verschiedene NUtzungsmotive hat jeder Besitzer pro Woche. 

Die komplette Studie gibt es hier.



Autor: Julia Gundelach

ist im Specials-Team der W&V und schreibt daher jede Woche über ein neues spannendes Marketing-Thema. Dem Verlag ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002.


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