Studie:
76 Prozent der Top-Werbungtreibenden werben in unsicheren Umfeldern

Drei von vier Anzeigen der Top-100 Werbungtreibenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz landen nach wie vor in Umfeldern, die nicht brand-safe sind, zeigt eine neue Studie von Ebiquity.

Text: Julia Gundelach

Markenschädliche Inhalte treffen alle Branchen
Markenschädliche Inhalte treffen alle Branchen

Wie brand-safe sind die digitalen Werbe-Umfelder in Deutschland, Österreich und der Schweiz? Das wollte Ebiquity gemeinsam mit zulu5 herausfinden und hat dazu eine Studie zum Thema Markensicherheit veröffentlicht. Die Studie zeigt: Ein Großteil der Werbegelder fließt nach wie vor in unsichere Umfelder. 76 Prozent der Top-100 Werbungtreibenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz schalten Anzeigen in Umfeldern, die nicht brand-safe sind.

Weitere Frage, die in der Studie beantwortet werden soll: Sind digitale Umfelder im Allgemeinen und Youtube im Speziellen zu sicheren Umfeldern für Marken geworden? Ergebnis: Eine Garantie auf Brand Safety gelingt trotz schärferer Kontrollen nicht immer.  Um Marken den vollen Schutz zu bieten, sei es noch ein langer Weg, so die Studie. Falsch platzierte Anzeigen beeinflussen die Wahrnehmung der Verbraucher negativ – und wirken sich schlussendlich auf den Umsatz aus.

Die Studie analysierte die Werbeplatzierungen mit Hilfe einer umfassenden "Outside in" Spider-Crawling-Methodik von vier Millionen Webdomains, kombiniert mit künstlicher Intelligenz.

Ebiquity-Managing Principal Dietmar Kruse: „Während YouTube und andere Plattformen Fortschritte gemacht haben, zeigt unsere Studie deutlich, dass noch viel zu tun bleibt, um Marken im digitalen Bereich zu schützen. Marken müssen regelmäßige Audits und unabhängige Verifizierungen durchführen, um eine negative Platzierung komplett auszuschließen und Reputationsschäden bei den Verbrauchern zu minimieren.“