Studie:
Digitale Medien halten Kinder vom Sport ab

Die Deutschen würden ja gerne  - haben aber keine Zeit, Sport zu treiben. Selbst die Kids kommen wegen Stress und den digitalen Medien nicht dazu, sich zu bewegen.

Text: Julia Gundelach

AUs Liebe zum Sport wird Liebe zum Job.
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Sport ist wichtig, das wissen wir alle. 80 Prozent der Deutschen versuchen, Bewegung so gut wie möglich in ihren Berufsalltag zu integrieren. Aber: Aufgrund ihres vollen Terminkalenders kommen fast 70 Prozent nicht dazu, sich zu bewegen. Dennoch ist der Wunsch nach mehr Bewegung im Arbeitsalltag ist groß -  in Sachen Fitnessangebot seitens der Arbeitgeber gibt es definitiv Aufholbedarf: Mehr als zwei Drittel (65,5 Prozent) der Arbeitgeber in Deutschland bieten kein betriebseigenes Fitnessangebot für die Mitarbeiter. Das sind Ergebnisse des neuen Sportreports von INtersport, für den mehr 1.010 Deutsche im Alter von 14  - 69 Jahren befragt wurden.

Zeitmangel und digitale Medien

Auch die lieben Kleinen sollen sich viel bewegen: Fast alle Deutschen wünschen sich sportlich aktive Kinder (89  Prozent). Doch nahezu jeder dritte Elternteil weiß gar nicht, wie viel Zeit ihr Kind mit Sport verbringt. Mehr als die Hälfte der Eltern geben an, dass ihre Kinder aufgrund von Zeitmangel und Schulstress nicht zum Sport kommen. Ein weiteres Hindernis für sportlich aktive Kids sind digitale Medien, die eine Ablenkung darstellen. Mit 21 Prozent sind elektronische Geräte und digitale Medien ein Hauptgrund, der die Kinder vom Sport abhält. Aber auch "fehlendes Interesse" gaben die Eltern an.

Die Studie gibt es hier zum Download.


Autor:

Julia Gundelach

ist im Specials-Team der W&V und schreibt daher jede Woche über ein neues spannendes Marketing-Thema. Dem Verlag ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002.


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