Corona-Krise:
Mit diesem Spot ruft die BVG zum Durchhalten auf

Die BVG zeigt Solidarität mit der Berliner Bevölkerung. "Wir fahren allein allein" wurde von Jung von Matt Saga inszeniert und will zu Pandemie-Zeiten Mut machen - natürlich auf typisch selbstironische BVG-Art.

Text: Anja von Fraunberg

Mit "Wir fahren allein allein" ruft die BVG die Berliner Bevölkerung zum Durchhalten während der Pandemie auf.
Mit "Wir fahren allein allein" ruft die BVG die Berliner Bevölkerung zum Durchhalten während der Pandemie auf.

Einsamkeit gehört zu den größten Problemen der Corona-Krise. Dass auch die Berliner Verkehrsbetriebe unter der sozialen Isolation leiden, zeigt die BVG in einem neuen Image-Spot. Schließlich haben all die Einschränkungen während der Pandemie nicht nur das öffentliche Leben lahm gelegt, sondern auch die Fahrgastzahlen im ÖPNV drastisch einbrechen lassen.

Daher besingen in dem Musikvideo "Wir fahren allein allein" Mitarbeiter:innen der unterschiedlichen Gewerke der BVG ihre aktuelle Arbeitssituation: Ob an Fahrkartenschaltern, in den Bussen und Bahnen oder an den Bahnhöfen, überall herrscht gähnende Leere - und Langeweile und Traurigkeit. Denn auch wenn jetzt alles pünktlicher und sauberer zugehen mag - ohne ihre Fahrgäste ist die BVG einfach nicht die BVG.

"Wir wissen, wie stark die Pandemie das Leben in unserer Hauptstadt verändert hat", sagt Christine Wolburg, Head of Sales und Marketing bei der BVG. "Deshalb möchten wir den Berlinerinnen und Berlinern auf typische BVG-Art zeigen, dass wir genauso fühlen wie sie und sie in dieser unsicheren Zeit nicht allein alleine sind. Wir freuen uns darauf, wenn wir unsere Fahrgäste wieder öfter und zusammen durch Berlin fahren." Ausgespielt wird der Spot als Online Viral auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen der BVG.

Für die melancholisch-humorvolle Inszenierung des Videos verantwortlich ist Jung von Matt Saga. Laut Kreativgeschäftsführerin Dörte Spengler-Ahrens wurde dabei bewusst ein neuer Weg gewählt, kommunikativ mit der Pandemie umzugehen. "Dabei setzen wir weniger auf traurige Bilder und Voice Over, sondern machen mit der richtigen Prise Humor Hoffnung auf eine Zeit, in der Berlin wieder genauso laut, bunt und lebendig ist, wie es sein sollte."

Für die Regie setzte die BVG auf Baris Aladag. Kamera führte Casey Campbell. Auf Agenturseite für das Projekt verantwortlich waren Michael Wilde (Kreativdirektion), Jonas Lenger (Art-Direction), Oscar Engelhardt (Copywriter), Stephan Giest (Managing Director), Friederike Speetzen & Annette Krebs (Beratung) und Dennis Wendt (Produktion).


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