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So geht Vertikal - Die 10 Tipps, die du kennen solltest

10 Tipps für die Konzeption für den vertikalen Screen: Liane Siebenhaar über ihre Learnings aus ihren Interviews mit Experten der Branche

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Von Liane Siebenhaar, Creative Strategy Lead DACH, Snap Inc

Über den mobilen Screen sprechen wir schon lange. “Mobile first” war das Schlagwort bei so ziemlich jeder Konferenz in 2015. Doch je weniger die inflationäre Nutzung des Buzzwords in Briefings wurde, desto selbstverständlicher nutzen Mediaplaner und Kreativdirektoren selbst ihr Smartphone mit allen Anwendungen privat.

Und so trat 2019 ganz unbemerkt eine Trendwende ein: Die Smartphone Nutzung überholte die TV Nutzung (Quelle: eMarketer, USA). Bei Teens und bei Erwachsenen.

Ein kleiner, feiner Fakt, mit grossen Folgen: eine neue Ära des vertikalen Storytellings begann.

Dank neuen sozialen Plattformen mit vertikalem Fokus, der Verfügbarkeit von Augmented Reality für die breite Masse, neues Nutzungsverhalten durch User-Stories und moderner Media-Kollaborationen entwickelt sich der kleine Screen in unseren Taschen zum wichtigsten Entertainment Tool des Jahrhunderts.

Um herauszufinden wie man für vertikal plant, konzipiert und umsetzt, haben wir Interviews mit schlauen Köpfen der Kreativ- und Mediabranche geführt. Sehen Sie hier das Interview mit Jan König, hier das Interview mit Jo Marie Farwick, hier das Interview mit Martin Schöttstädt, hier das Interview mit Morten Wenzek und hier das Interview mit Fabian Fricke.

Das ist unser Ergebnis:

- 1. Nutze neue Chancen: Durch die neuen Kanäle ist ein Budgetshift in vertikal zu erwarten. Ein noch niedriger Share of Voice in diesen Werbeformaten bietet die Opportunity, sich hier als Marke zu differenzieren, neue Zielgruppen zu erobern und Learnings zu generieren. Testbudgets sind ein Muss.

- 2. Mediazielgruppen kennen: Zu häufig wird eine Marketing-Zielgruppe definiert, die medial nicht umsetzbar ist. Dabei besteht die Möglichkeit, spannende Subgruppen signifikanter Grössen zu belegen, für die man gezielt nach Interessen konzipieren kann und so bessere Resultate erhält.

- 3. Mediawaste reduzieren: Viele Marken produzieren Mediawaste, indem sie ihre 16:9 Filme auf vertikal oder 1:1 laufen lassen und so Werbefläche verschwenden. Um dies zu vermeiden hilft die genaue Planung verschiedener Formate im vorhinein und die Erstellung eines Content-Stacks.

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