Große Interessensgebiete der Twitterer sind Technologie und Politik: In den USA ist das Interesse an Tech-Themen unter Twitter-Usern um 41% höher als in der Gesamtbevölkerung, in Deutschland sogar um 68%. Beim Thema Politik haben die amerikanischen Twitter-User ein 20% höheres Interesse, die Deutschen weisen der Politik sogar 51% mehr Relevanz zu. Während beide Nationen allgemein ein starkes Interesse an Nachrichten haben, zeigt sich inhaltlich aber auch ein starkes Gefälle: In den USA interessieren sich Twitter-Nutzer vorrangig für nationale Nachrichten, während man sich hierzulande etwas weltoffener zeigt und sich stärker für das internationale Geschehen interessiert.

Twitter-User sehen Trump auf dem Vormarsch

Apropos internationales Geschehen: 62% der deutschen User trauen Donald Trump einen Sieg bei der Wahl zum amerikanischen Präsidentschaftskandidaten zu, 29% gar den Sieg der Präsidentschaftswahl. Interessant: Twitter Nutzer rechnen ihm nicht nur gute Chancen aus, sondern haben – ähnlich wie der Immobilien-Tycoon – ein außerordentlich gesundes Selbstvertrauen: 70% halten sich selbst für besonders überzeugungsstark. Deshalb bezeichnen sich wohl auch 44% eher als Hunde- statt als Katzenfreund, denn die lassen sich ja bekanntlich nichts sagen. "Cat Content" ist also zumindest auf Twitter nicht so angesagt.

*Mit dem "Crossmedia Datenpuzzle" bietet die Düsseldorfer Mediaagentur Crossmedia auf W&V Online regelmäßig eine Kurzanalyse zu Themen des aktuellen Zeitgeschehens. Grundlage jedes "Datenpuzzles" sind bevölkerungsrepräsentative Daten aus "YouGov Profiles", einem Marktforschungsprodukt zur Analyse und Segmentierung von Marken und Zielgruppen. Die Daten werden dabei in Beziehung zueinander gesetzt. 



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Autor: W&V Redaktion

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