Startups sind junge Unternehmen, die über eine Software-Technologie im Kern schnell skalieren können. Sie sind daher vom Setup anders als Agenturen, sie sind natürlich auch anders als bestehende große Werbetreibende oder große Medienhäuser. Es gibt daneben auch sog. Startups, die nicht skalieren, weil sie ein spannende Technologie im Kern haben, sondern weil sie mit Unsummen an Geld vollgepumpt werden, die für die Erschließung von Märkten ausgegeben werden, wie es z.B. bei WeWork der Fall ist. Wobei WeWork nach unserem Verständnis schon lange den Status “Startup” hinter sich gelassen hat, auch wenn sie in der Fachpresse noch so genannt werden. 

Aber kommen wir mal zu dem klassischen kleinen Tech-Startup zurück, das eine spannende Lösung entwickelt und mit einem darauf basierenden Produkt in den Markt will. Etablierte Unternehmen verstehen oft nicht, wie Skalierung funktioniert und wie sie aussieht. Am Beginn steht nämlich zumeist ein Produkt, das noch nicht viel kann und deswegen auf den ersten Blick eher unattraktiv für Kunden ist. Aber es kommt bei schnell wachsenden Startups irgendwann der Punkt, an dem die Skalenfaktoren greifen und wo auf einmal die Kundenzahlen steigen, aber die Kosten für Entwicklung und Marketing proportional weniger ansteigen - der sog. “Hockeystick”.

Das ist dann der Moment, an dem etablierte Unternehmen feststellen, dass sie früher mit dem Startup hätten zusammenarbeiten sollen, um von der Entwicklung zu profitieren. Denn wie sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sonst lernen, wenn nicht durch eigene Erfahrungen? Diese Erfahrungen können aber nur gesammelt werden, wenn man aktiv mit Startups arbeitet und nicht in Meetings jegliche Innovation sofort killt, weil die eigene Vorstellungskraft nicht ausreicht. Und es bringt auch nichts, wenn ein Berater, Coach oder “Facilitator” davon erzählt, was alles möglich wäre. Eigenengagement oder auch Attitude ist es, was den Unterschied macht!



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Autor: W&V Redaktion

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