Flugtaxi-Pionierin Doro Bär weint vor Freude: Der ADAC kommt im Volocopter.

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E-Mail-Kundenservice: Technik-Shops brauchen 30 Stunden

Technik-Geschenke online kaufen – in der Lockdown-Woche vor Weihnachten ist das die letzte Möglichkeit, noch an Smartphones, Tablets oder Notebooks zu kommen. Dabei ist schneller und zuverlässiger Kundenservice so wichtig wie nie zuvor. Solvemate, ein Berliner Spezialist für Tech-Service, hat nun getestet, wie schnell die großen Anbieter auf E-Mail-Anfragen von Kunden reagieren. Die Ergebnisse fallen alles andere als brillant aus: Durchschnittlich warteten die Tester 30 Stunden und 15 Minuten auf eine Rückmeldung des Kundenservice. Am schnellsten reagierte PC-Spezialist Mindfactory, der blitzartige 12 Minuten für sein Feedback brauchte. Testverlierer Alternate dachte dagegen 115 Stunden und 12 Minuten über seine Antwort nach – fast fünf Tage.

Mediamarkt (22:20 Stunden) und Saturn (24:29 Stunden) landeten im hinteren Mittelfeld, Cyberport enttäuschte als Vorletzter mit 40:58 Stunden. "Beim Online-Shopping erwarten Kunden eine schnelle Rückmeldung auf ihre Fragen. Hier besteht bei den meisten Shops noch erhebliches Optimierungspotenzial“, kritisiert Solvemate-Chef Erik Pfannmöller. Er empfiehlt den Händlern den Einsatz von Chatbots: "Damit können die wiederkehrenden Fragestellungen automatisiert beantwortet werden, und der Kundenservice hat Zeit, sich um komplexe Anliegen zu kümmern."

E-Mail-Kundenservice: Manchmal würde es sogar per Schneckenpost schneller gehen.

E-Mail-Kundenservice: Manchmal würde es sogar per Schneckenpost schneller gehen.

Küchenroboter kennt 5.000 Rezepte – und spült ab

Schlechte Nachrichten für Alfons Schuhbeck, Tim Mälzer und Steffen Henssler: Der vollautomatische Küchenchef ist auf dem Vormarsch! Das englische Unternehmen Moley Robotics hat in sechsjähriger Arbeit einen Koch-Roboter entwickelt, der bereits jetzt zum Marktstart rund 5.000 Rezepte beherrscht – und der nach dem Kochen auch noch abspült und die Küche saubermacht. Mehr hat auch Alfons Schuhbeck nicht zu bieten. Die Firma aus London hat die Software des "Automated Kitchen" nach dem Vorbild von Starkoch Tim Anderson gestaltet, der 2011 die BBC-Kochshow "MasterChef" gewonnen hat. Deshalb soll der Roboter alle Küchentricks des US-Amerikaners beherrschen.

Der Blech-Alfons orientiert sich mit zahlreichen Sensoren und Kameras in der Küche. Er holt mit seinen beiden Roboterhänden Zutaten aus dem Kühlschrank, bestellt automatisch Waren für die nächsten Tage, zählt Kalorien und erkennt verdorbene Produkte ebenso selbstständig wie Töpfe, Pfannen und andere Küchengeräte. Die 5.000 Rezepte zählen zum Starterpaket des Roboters, seine Besitzer können ihm aber auch eigene Wunschgerichte beibringen. Nach dem Kochen spült das "Automated Kitchen" nicht nur ab – sondern desinfiziert mit UV-Strahlen die ganze Küche. Der Küchenluxus kostet laut Daily Mail je nach Ausstattung zwischen 30.000 und 55.000 britische Pfund, umgerechnet 32.500 bis 60.000 Euro. Motto des Herstellers: "Die Zukunft ist serviert!"

 

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Apple: So wird die Billie-Eilish-Doku

Ab 26. Februar 2021 zeigt Apple TV+ in der exklusiven Doku "Billie Eilish: The World‘s A Little Blurry", wie Musik-Senkrechtstarterin Billie Eilish in den Jahren 2018 und 2019 ihr Grammy-prämiertes Debütalbum "When We All Fall Asleep, Where Do We Go?" produziert hat. Der Film, der parallel auch im Kino laufen soll, zeigt die junge Singer-Songwriterin ab dem Alter von 17 Jahren in ihrem privaten Umfeld und bei der Arbeit mit ihrem Bruder und Kreativpartner Finneas O’Connell.

Als ersten Vorgeschmack hat Apple nun den offiziellen Trailer zu der Musikdoku veröffentlicht. In der Ankündigung heißt es: "'Billie Eilish: The World‘s A Little Blurry" erzählt die wahre Coming-of-Age-Geschichte der Singer-Songwriterin und ihren Aufstieg zum globalen Superstar. Der Dokumentarfilm des preisgekrönten Filmemachers R.J. Cutler bietet einen sehr intimen Blick auf die Reise dieses außergewöhnlichen Teenagers, der mit gerade einmal 17 Jahren das Leben auf der Straße, auf der Bühne und zu Hause mit seiner Familie meistert, während er sein Debütalbum schreibt, aufnimmt und veröffentlicht."

 

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Beethovens Erste: Die App ist da

Ta Ta Ta Taaaaaaa! Das Beethoven-Jahr zum Geburtstag des Bonner Großkomponisten, der mutmaßlich genau heute vor 250 Jahren geboren wurde, also am 16. Dezember 1770, geht langsam zu Ende. Und als einen der letzten Höhepunkte des Jahres hat der Berliner Entwickler Firstconcert Productions, der für seine Lernsoftware im Bereich Musik wie "Tongo Musik für Kinder und Familien" bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, eine Beethoven-App für iOS und Android veröffentlicht.

In 16 Kapiteln spannt die App "Ludwig van Beethoven" einen Bogen über das gesamte Leben des Jahrhundertgenies. Die interaktive Biographie wird in künstlerischen Illustrationen erzählt, die seine Geburtsstadt Bonn, seine zweite Heimat Wien, sowie wichtige Freunde und Förderer portraitieren. Kurze Texte ergänzen die Illustrationen, und interaktive Stationen sorgen für Lebendigkeit und für Unterhaltung. Ausschnitte aus seinen Sinfonien, Klavierkonzerten, Klaviersonaten und Streichquartetten untermalen jedes Kapitel, und machen mit den wichtigsten Kompositionen von Beethoven vertraut. Die App kostet faire 3,49 Euro und kommt ohne In-App-Käufe aus.

Ab morgen sorgt an dieser Stelle dann wieder der Berliner Klassiker Michael Gronau für die Musik. Er spannt einen Bogen über die wichtigsten Tech-Meldungen des Tages. Viel Spaß beim Lesen!

 

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Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.