Amazon: Mehr Verbrechen für 3,99 Euro

Sender wie VOX und Nitro machen nach Mitternacht große Quote mit Crime-Serien wie "Medical Detectives". Zwar wurden die meisten Folgen der Kultserie schon vor den 2010er Jahren abgedreht (und dementsprechend alt sind die Fälle), aber beide Sender holen mit den True-Crime-Dokus in der Regel die ersten Plätze bei den Einschaltquoten. Jetzt gibt es frischen Nachschub für Fans dieser Kategorie: Amazon Prime Video hat mit "Crime + Investigation Play" einen neuen Channel im Angebot.

Diese Kanäle lassen sich zum eigentlichen Prime-Video-Angebot kostenpflichtig dazubuchen. "Starzplay" gilt aktuell als erfolgreichster Channel bei Amazon. Dank der fesselnden Serie "Killing Eve", die gerade in die 3. Staffel gegangen ist, ist der Zulauf enorm. Auch "Crime + Investigation Play" dürfte ab sofort auf großes Interesse stoßen. Für 3,99 Euro pro Monat (die ersten 14 Tage sind ein Gratis-Testzeitraum) ergründet der Sender für Prime-Kunden in Deutschland und Österreich "die Spannungsfelder zwischen Täter und Opfer, Recht und Gerechtigkeit, Strafe und Vergeltung, Fakten und Indizien und macht sie für den Zuschauer sichtbar."

Highlights des Kanals zum Start in Deutschland: Staffel 22 von "The First 48", einem "Medical Detectives"-ähnlichen Erfolgsformat sowie die Doku "Ted Bundy: Ein Wolf im Schafspelz", "Prototyp des Bösen", "60 days in – Undercover im Knast", "Ron Iddles – Cop aus Leidenschaft" und die 4. Staffel von "Stalked. Leben in Angst".

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Noch dieses Jahr: Huawei Pay in Deutschland

Apple Pay und Google Pay, die mobilen Bezahlsysteme der US-Techriesen, bekommen noch 2020 Konkurrenz in Deutschland. Huaweis Deutschland-Chef William Tian hat in einem Interview mit dem Magazin connect erklärt, man werde sein eigenes System Huawei noch in diesem Jahr hierzulande einführen. Die Europa-Einführung war eigentlich schon 2018 angedacht. Doch jetzt macht der Start mehr Sinn: Aufgrund der aktuellen Beschränkungen kommen Huawei-Smartphones gerade ohne Google-Dienste aus, umso spannender, dass Huawei Pay integriert wird. Die Zeit drängt für Huawei, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Das mobile Bezahlen wird immer beliebter. Huawei Pay verzichtet beim Bezahlen auf das Entsperren des Smartphones. Auch die Wallet-App muss nicht geöffnet werden. Alle Kartendaten sind verschlüsselt. Derzeit ist Huawei Pay in China mit folgenden Modellen kompatibel: Mate Xs, Mate X, Mate 30, Mate 30 Pro, Porsche Design Mate 30 RS, Mate 20, Mate 20 Pro, Porsche Design Mate 20 RS, Porsche Design Mate RS, Mate 10, Mate 10 Pro, Porsche Design Mate 10, Mate 9, Mate 9 Pro, Porsche Design Mate 9, P40, P40 Pro, P40 Pro+, P30, P30 Pro, P20, P20 Pro, P10, P10 Plus, Honor View30 Pro, 10, View 10, 9 und 8 Pro.

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Neu: Facebook-Bilder in Google Fotos sichern

Im April hat Facebook ein neues Tool gelauncht, mit dem sich vorerst in den USA und Kanada Fotos und Videos von Facebook zu Google Fotos übertragen ließen. Eine praktische Sache, die jetzt weltweit eingeführt wurde und damit auch in Deutschland genutzt werden kann. Das Werkzeug lässt sich am Desktop-Rechner und auf der mobilen Website von Facebook verwenden. Dazu wird zunächst in die Einstellungen gewechselt. Danach auf die Registerkarte "Ihre Facebook-Informationen" klicken und auf "Kopie Ihrer Fotos oder Videos übertragen". Nach Eingabe des Passworts wird Google Fotos als Ziel im Dropdown-Menü ausgewählt. Nach der Eingabe des Google-Passworts beginnt die Übertragung. Mobil findet sich die Option nach dem Scrollen nach unten im Reiter "Ihre Facebook-Informationen".

Je nach Menge der Fotos kann sich der Transfer etwas hinziehen. Facebook zeigt aber einen „In Bearbeitung“-Button an. Ist der Transfer beendet, sendet Facebook eine Mail. Alle Fotos finden sich dann in Google Fotos in der Kategorie "Alben" unter "Kopie von [Name des Facebook-Albums]".

 

So erklärt Facebook in seinem Newsroom die Transfer-Schritte.

So erklärt Facebook in seinem Newsroom die Transfer-Schritte.

Neuer Viral-Hit: der Trump-Song "Bunker Boy"

Sie hat es wieder getan. Die US-Sängerin Courtney Jaye hat einen weiteren (kritischen) Song über Donald Trump veröffentlicht: "Bunker Boy" widmet sich dem einstündigen Aufenthalt des US-Präsidenten im Bunker des Weißen Hauses, während die Proteste der Demonstranten in Folge der Tötung von George Floyd große Ausmaße annahmen, berichtet Mashable. "Bunker Boy" hat eine klare Textansage: "Bunker Boy, lüg nicht. Du hast Angst bekommen und dich mitten in der Nacht im Keller versteckt. Du bist nicht so hart, nein. Es ist ein trauriger Anblick. Also nimm deine Bibel, schieb sie dir in den A... und mach das verdammte Licht an."

Es ist bereits der zweite Internet-Hit von Courtney über Trump: Der Titel „f... this f... president“ erschien schon am 2. Juni und wurde fast 175.000 Mal angeklickt. Botschaft dieses Songs: Wählt Trump im November ab! Mit einer ähnlichen Message schließt auch "Bunker Boy": "...der November kommt und wir hoffen, dass du Angst hast, Bunker Boy."

Und damit einen bunkerfreien Montag, bis morgen bei TechTäglich, dann mit meinem frisch gelüfteten Kollegen Jörg Heinrich.

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.