Die ClearMask ist die erste medizinisch zugelassene Maske, die transparent ist.

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Amazon: Alexa kann jetzt auch drucken

Eigentlich soll bei Alexa alles digital ablaufen – vom Einkaufen bis zum Vorlesen des Wetterberichts. Mit einer neuen Funktion etabliert sich Amazons neugierige Assistentin nun aber auch in der analogen Welt. Denn Alexa kann ab sofort drucken. Per Sprachbefehl können Nutzer Einkaufszettel, Rezepte, Kreuzworträtsel, Sudokus, Aufgabenlisten, Kalender und vieles mehr ausdrucken. Die komplette Liste der englischsprachigen Befehle hat Amazon jetzt veröffentlicht. Das Sprach-Drucken funktioniert nun mit ersten netzwerkfähigen Druckern von HP, Brother, Canon und Epson, die sich in der Alexa-App einrichten lassen. Weitere Modelle sollen nach und nach dazukommen.

Ob der eigene Drucker bereits unterstützt wird, weiß Alexa natürlich auch. Die Antwort erhalten Nutzer mit der Aufforderung "Alexa, discover my printer". Benötigt wird außerdem ein Echo-Lautsprecher ab der zweiten Generation. Was eher wie ein Gag klingt, könnte laut TechCrunch ein lukratives neues Geschäft werden. Denn über die Verbindung zum Drucker erfährt Alexa auch, wenn die Tinte zur Neige geht. Dann schlägt Amazon eine Nachbestellung vor – oder liefert sogar automatisch neue Patronen nach. Den Tintenverbrauch will der US-Händler mit der Druckfunktion auch steigern. Denn statt kariertes und liniertes Papier zu kaufen, können es Schüler und Studenten mit eigenen Alexa-Befehlen nun auch selbst ausdrucken.

"Alexa, drucke meine Einkaufsliste!" Die Amazon-Assistentin wird analog.

"Alexa, drucke meine Einkaufsliste!" Die Amazon-Assistentin wird analog.

Huawei: Android-Alternative HarmonyOS 2.0 startet 2021

Bisher hat Huawei die erste Generation seines eigenen Betriebssystems HarmonyOS nur auf Fernsehgeräten eingesetzt. Mit Version 2.0 läuft Harmony ab 2021 erstmals auch auf Smartphones und Tablets. Das hat das schwer vom US-Handelsboykott gebeutelte chinesische Unternehmen jetzt auf seiner Konferenz "HDC Together" angekündigt. Bereits kommenden Dezember erscheint demnach eine erste Smartphone-fähige Betaversion von HarmonyOS 2.0 für Entwickler. Eine Variante für Smartuhren und Fernseher steht schon jetzt parat. Das neue Betriebssystem kommt laut CNBC als Open Source, und soll so zur freien Weiterentwicklung verfügbar sein.

Ganz genau ließ sich Richard Yu, Huaweis Chef für Comsumergeräte, auf der Präsentation noch nicht in die Karten schauen. Unklar bleibt vorerst, ob HarmonyOS Android komplett ablösen soll – oder ob es einen sanften Übergang gibt, bei dem die beiden Betriebssysteme vielleicht sogar parallel laufen. Auch zur Verbreitung von HarmonyOS außerhalb von China äußerte sich Yu nicht. Beides hängt wohl vor allem davon ab, wie sich der Handelsstreit mit den USA weiter entwickelt, der Huawei bei der Nutzung von Android stark einschränkt. Eine erste fertige Smartphone-Version des neuen Betriebssystems soll jedenfalls im April 2021 zur Verfügung stehen.

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Elon Musk twittert auf Deutsch

Die Deutschland-Begeisterung von Elon Musk geht weiter. Nach der Vor-Ort-Besichtigung seiner Gigafactory Berlin-Brandenburg twittert der Tesla-Chef nun auch auf Deutsch. In einem Tweet, der nach wenigen Stunden über 20.000 Likes einsammelte, schrieb Musk: "Bitte arbeiten Sie bei Tesla Giga Berlin! Es wird super Spaß machen!!" Der Elektroauto-Guru reagierte damit auf einen Twitter-Beitrag, in dem der Tesla-Fan-Account Tesmanian darauf hinwies, dass die Brandenburger Fabrik Kapazitäten für 40.000 Mitarbeiter im Drei-Schicht-Betrieb bietet.

Elon Musks Ausflug in die Welt der deutschen Sprache sorgte erwartungsgemäß für viele amüsante Reaktionen. "Versprich mir, dass du einen Teil deiner Eröffnungsansprache auf Deutsch hältst", war auf Twitter zu lesen – allerdings auf Englisch, damit es der Tesla-Chef auch wirklich versteht. Und der eine oder andere Deutsch-Lehrer war auch unterwegs. Twitter-User KrautSource82 lobte, ebenfalls auf Englisch: "Du hast es echt versucht, und es ist nicht einmal von Google übersetzt. Trotzdem könntest du es natürlich noch besser machen." Seine Vorschläge für optimiertes Elon-Deutsch: "Hast du Lust bei Tesla zu arbeiten? Es würde dir Spaß machen!" Oder: "Du solltest bei Tesla arbeiten! Es wird dir Spass machen!"

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Razr bringt Kaugummi für Gamer

Energy Drinks für Spieler hat Zubehörspezialist Razr bereits auf den Markt gebracht. Nun folgt das nächste Aufputsch-Gadget, das Zocker an PlayStation 4, Xbox One und PC auf Trab halten soll. Der "Respawn by 5 Gum" ist ein koffeinhaltiger Kaugummi in den Geschmacksrichtungen Cool Mint, Tropical Punch und Granatapfel Wassermelone, der laut Hersteller Konzentration und Reaktionen fördert. Razr hat ihn zusammen mit den Kaugummi-Spezialisten von Wrigley entwickelt.

Eine Packung mit 15 Streifen kostet im Onlineshop von Razr drei Dollar. Den Zehner-Pack gibt es für 27,99 Dollar. Verschickt wird vorerst nur in den USA. Das Koffein aus grünem Tee soll vor allem Zocker-Profis wachhalten, die stundenlang an der Konsole und am PC sitzen. Experten sehen die Nutzung solcher Aufputschmittel kritisch – und weisen darauf hin, dass eine Tasse Espresso im Endeffekt die gleiche Wirkung hat.

Auf Niederlagen nicht lange herumkauen – mit dem neuen Respawn Gum.

Auf Niederlagen nicht lange herumkauen – mit dem neuen Respawn Gum.



Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.