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Alle Apple-Produkte kaufen – macht 95.000 Euro!

Es lebe der Sport: Apple hat wie angekündigt gestern sein Workout-Programm Fitness+ gestartet. Das Abo kostet 9,99 Dollar im Monat und ist zunächst nur auf Englisch in Australien, Großbritannien, Irland, Kanada, Neuseeland und den USA verfügbar. Erste Tester wie Brian Heater von TechCrunch loben vor allem die clevere Integration der Apple Watch, die zum Beispiel als Start- und Stopp-Knopf für die Übungen am Fernseher, am iPhone oder am iPad dient. Sein Fazit: "Es wird das Fitnessstudio nicht ersetzen, aber Fitness+ wird Euch ins Schwitzen bringen." CNN macht sich währenddessen mehr Gedanken um die Hardware – und hat ausgerechnet, was ein Superfan mit dickem Bankkonto bezahlen müsste, wenn er sich sämtliche Geräte in Top-Ausstattung zulegt, die Apple momentan verkauft.

Ergebnis der sehr unterhaltsamen Berechnung: Wer jetzt "einmal Apple mit alles" ordert, jeweils in der besten Modellvariante, zahlt in den USA exakt 79.875,26 Dollar – ohne Steuern und Versand. Das iPhone 12 Pro Max mit Zubehör schlägt dabei mit 1.756 Dollar zu Buche, die teuerste Watch mit 1.648 Dollar, das kräftigste MacBook Pro mit 9.016,88 Dollar und das schnellste iPad Pro samt Profi-Zubehör mit 2.583 Dollar. Außer diversen "Nebengeräuschen" von Apple TV, iPod touch, den neuen AirPods Max oder HomePod macht der Profi-Rechner Mac Pro den Löwenanteil aus. Er bringt in Maximal-Ausstattung die Kreditkarte des Apple-Superfans mit 62.571,98 Dollar endgültig zum Glühen. Durch Apples Dollar-Euro-Umrechnung und Steuern dürfte der opulente Einkaufsbummel in Deutschland rund 95.000 Euro kosten.

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Ab morgen: Bundesliga-Fernsehen mit 5G

Sportübertragungen per Mobilfunk – das hat im 4G/LTE-Zeitalter bestenfalls mit recht verwackelten und unscharfen Bildern aus der Fankurve geklappt. Das neue 5G ermöglicht dagegen gestochen scharfen Content in HD oder sogar 4K. Die Sender erhoffen sich dadurch künftig deutliche Einsparungen bei der Übertragungstechnik. Der Aufwand für Leitungen und Ü-Wagen könnte sich spürbar reduzieren. Sky und Vodafone machen morgen Abend den Anfang. Bei der Vor- und Nachberichterstattung vom Zweitliga-Spiel Fortuna Düsseldorf - VfL Osnabrück (Anpfiff: 18.30 Uhr) kommt erstmals 5G-Technik zum Einsatz. Die Mitarbeiter können dabei mit kabellosen Kameras mit 5G-SIM-Karte oder sogar mit dem Smartphone Bilder in die Cloud schicken, die dann live direkt auf den Bildschirmen der Zuschauer landen. Vodafone und Technologie-Partner Ericsson haben dafür nun auch im Düsseldorfer Stadion erste 5G-Antennen installiert.

Der bisherige Weg über den Übertragungswagen in die Sendezentrale fällt dadurch weg, das spart Zeit. Die Live-Bilder können so mit weniger Verzögerung auf den Fernsehern oder den Smartphones der Fans landen. "5G überträgt Live-Bilder in Echtzeit, ermöglicht den flexibleren Einsatz von Kameras und bringt Fans am TV noch näher ans Geschehen. Sogar das Smartphone wird dann zur professionellen Kamera für jede Perspektive", erklärt Vodafones Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. Weiterer Vorteil für die Zuschauer: Weil die Kameras nicht mehr an Kabel angeschlossen werden müssen, sind Reporterteams bei ihren Laufwegen im Stadion und bei ihrer Arbeit noch flexibler. So können sie auch an Orte gelangen, die bislang mit herkömmlichen Kameras nur schwer erreichbar waren.

5G-Fußball – aus dem Stadion in Echtzeit direkt auf Fernseher und Smartphones.

5G-Fußball – aus dem Stadion in Echtzeit direkt auf Fernseher und Smartphones.

Oppo bringt das Falt-Falt-Smartphone

Falt-Smartphones sind ein Trend, der bisher noch nicht so recht bei den Kunden angekommen ist. Die ersten Geräte von Samsung, Huawei oder Motorola waren fehleranfällig. Und ein echter Mehrwert für den Nutzer ist bisher nur schwer zu erkennen. Neue und schlauere Konzepte sollen das künftig ändern. Der chinesische Hersteller Oppo hat jetzt gemeinsam mit dem japanischen Designstudio Nendo ein Handy entwickelt, das sich nicht einmal falten lässt – sondern gleich zweimal. So entsteht quasi das erste Falt-Falt-Smartphone.

Ein Konzeptvideo zeigt, wie das künftig in den Händen der Nutzer "klappen" könnte. Je nach Falt-Zustand bietet das Gerät drei verschiedene Bildschirmgrößen: 1,5 Zoll, 3,15 Zoll oder 7 Zoll. Das kleinste Display genügt zum Telefonieren, für WhatsApp oder zum Starten der Musik. Die mittlere Größe ist beispielsweise ideal für Selfies – während das volle 7-Zoll-Format größer ist als jedes heute übliche XXL-Smartphone. In dieser Position befinden sich die Kameras dann nicht mehr vorne, sondern, wie zum Fotografieren gewohnt, auf der Rückseite. Eine eigene Frontkamera für Selfies erübrigt sich. Und trotzdem ist das eingeklappte Gehäuse extrem klein und handlich. Eine Serienproduktion solcher flexiblen Handys dürfte aber noch einige Jahre entfernt sein.

Doppelt gefaltet hält besser – das neue Handy-Konzept aus China.

Doppelt gefaltet hält besser – das neue Handy-Konzept aus China.

Bayern-Star Alphonso Davies wirbt für Luxus-Rasenmäher

Dass Fußballstars Werbung für Technik machen, vom Smartphone bis zum Rasierer, ist gang und gäbe. Alphonso "Phonzie" Davies (20), raketenschneller kanadischer Linksverteidiger des FC Bayern, läuft nun aber Reklame für ein ganz besonderes Produkt, für den Aufsitz-Rasenmäher BSTN GT XI des Autos-Veredlers Mansory. Die Kohlefaser-Experten aus Brand in der Oberpfalz pimpen normalerweise Luxusautos vor allem optisch. Die dabei entstehenden Bling-Bling-Karossen sind auch bei Fußballern sehr beliebt.

So ist wohl auch der Kontakt zu Phonzie Davies entstanden, der mit dem Rasenmäher nun deutlich langsamer unterwegs ist als normalerweise auf dem Spielfeld. Mansory hat das Vehikel "im Kampfjet-Design", so Auto, Motor und Sport, aus Anlass des 25-Jährigen Jubiläums des Basketballschuhs Air Jordan XI von Nike entwickelt. Weil die Form des Rasenmähers entfernt an den Schuh erinnert, entstand gemeinsam mit dem Luxusfahrzeug-Tuner DB Avantgarde und dem Sportartikelhersteller BSTN die Idee, ausnahmsweise nicht ein Auto mit Carbon zu pimpen, sondern einen Rasenmäher. Ob die Greenkeeper in der Allianz Arena des FC Bayern künftig mit dem Mansory BSTN GT XI unterwegs sind, ist bisher ebenso wenig bekannt wie der Preis für Phonzies neues Spielgerät.

Plaudert aus dem Mähkästchen: Phonzie Davies hat sein Herz für die Rasenpflege entdeckt.

Plaudert aus dem Mähkästchen: Phonzie Davies hat sein Herz für die Rasenpflege entdeckt.



Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.