Nutri-Score für Apple-Apps

Apple treibt vor dem morgigen "One more thing"-Event, das neue Macs bringen wird, sein Thema Datenschutz weiter voran. Ab 8. Dezember sind Entwickler verpflichtet, bei neuen Apps oder Updates in einem Fragenkatalog zur Datensicherheit und zu möglichem Tracking in ihrer App genaue Angaben zu machen, die Usern dann im App Store vor dem Download präsentiert werden. Mit dem Label, einer Art Nutri-Score für Apps, soll der Datenschutz transparenter werden.

Das Vorhaben hatte Apple im Sommer auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC bereits angekündigt. Apple erinnert in einer Mail an App-Betreiber daran, dass man vor allem Wert auf drei Aspekte lege: Es sollten möglichst alle Prozesse der Datenerfassung und -verwendung identifiziert werden, auch temporäre. Die Informationen sollen formal lokal geltenden Gesetzen entsprechen und außerdem immer aktuell gehalten werden. Zusätzlicher Aufwand für Developer, aber für User ein großes Plus: So lassen sich noch einfacher Apps meiden, deren Geschäftsmodell das Tracken von Usern oder gar das Verkaufen von User-Daten ist. Unklar ist derzeit nur, wie Apple die Angaben von hunderttausenden App-Entwicklern im Einzelnen auf die Richtigkeit überprüfen will. Zu rechnen ist mit einzelnen Stichproben. Haben Entwickler falsche Angaben gemacht, droht der Ausschluss aus dem App Store.

Youtube-Inhalte aktivieren

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Drosten-Ultras machen mobil

Solidarität mit Christian Drosten: Der Wissenschaftler wird vom Saarbrücker Start-up Bars-Clothing, das sich mit "Fair Urban Streetwear" einen Namen gemacht hat, jetzt mit einer eigenen Maske gewürdigt. Er sei eine "unbequeme Stimme der Vernunft". Nachdem die kleine erste und zweite Auflage rasant vergriffen war, wird jetzt eine große dritte Auflage von der "Drosten Ultras Maske" an den Start gebracht. Wer eine Maske für 9,90 Euro zuzüglich Versand (Päckchen 3 Euro extra, Paket 5 Euro extra) ordert, gibt auch Geld für einen guten Zweck: 5 Euro jeder verkauften doppellagigen Maske werden an die Coronakünstlerhilfe überwiesen. Geliefert wird Mitte November.

Die Maske kann mit gutem Gewissen getragen werden: Sie besteht zu 100 Prozent aus Baumwolle ("Standard 100 by Öko-Tex") und ist nicht als Medizinprodukt zertifiziert, bietet aber Tröpfchenschutz. Sie ist wiederverwendbar und kann bei mindestens 60 Grad immer wieder gewaschen werden. Und setzt in der Öffentlichkeit ein Zeichen pro Drosten.

Youtube-Inhalte aktivieren

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Deutsche Mobilfunkpreise besser als ihr Ruf

Deutschland, Jammerland. Vor allem über die angeblich so hohen Preise für Mobilfunkverträge jammert die Generation Smartphone gern ab. Eine neue Studie des Digitalverbands Bitkom – durchgeführt von dem Marktforschungsunternehmen Tarifica – über 12 Industrieländer hinweg zeigt allerdings: Im internationalen Preisvergleich, so das Fazit, sind die in Deutschland angebotenen Tarife "besser als ihr Ruf". Die Preise für Handy- oder Datenverträge seien durchweg im internationalen Schnitt, speziell für Einsteiger und Normalnutzer "sogar günstig". Die preiswertesten Tarife gibt es in Polen und Italien. Verbraucher in der Schweiz, den USA und Japan werden am meisten zur Kasse gebeten.

Besonders bei Einsteiger-Tarifen sei der Preisdruck der Provider hoch. "Wer wenig Geld hat, findet in Deutschland besonders attraktive Angebote". Erfreulich für die breite Masse: "Für Nutzer mit geringer Leistungsnachfrage haben deutsche Anbieter zudem die zweitniedrigsten Durchschnittskosten aller untersuchten Länder." Im Schnitt müsse man mit diesem Userprofil in Deutschland nur 4,50 Euro pro Monat ausgeben. Gamer, die viel zocken, und intensive Internetnutzer müssen aber etwas tiefer in die Tasche greifen. Deutschland liegt hier jeweils nur auf Platz 7 der Preistabelle: "Hohe Download-Geschwindigkeiten bieten vor allem Premiumtarife." Diese würden aber "eine große Bandbreite an Mehrwertdiensten enthalten", beispielsweise StreamOn bei Telekom, das mit seinem Zero-Rating die Nutzung von Musik- und Streaming-Diensten nicht auf das Datenvolumen eines Users anrechnet. Die komplette Untersuchung kann hier als PDF-Dokument runtergeladen werden.

Twitter-Inhalte aktivieren

Ja, ich möchte Inhalte von Twitter angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Instagram vertont Stars

 

Neuer Kult-Star auf Instagram: clayartisanjayy verzückt seine Fans mit Ton-Figuren von Prominenten und zeigt das jeweilige Making-Off per Video. Superman, Mr. Bean, Steve Jobs – berühmte Persönlichkeiten und Figuren werden auf seinem Insta-Account "vertont". Bei clayartisanjayy sehen die fertigen Figuren unglaublich echt aus. Zu bewundern sind die Ergebnisse auch auf seiner Facebook-Page. Zu den Preisen macht der Künstler keine offiziellen Angaben. Wer aber Interesse am Kauf hat, kann sich mit clayartisanjayy unter contactsilves01@gmail.com in Verbindung setzen.

Damit wünsche ich einen kunstvollen Montag. Bis morgen bei TechTäglich, dann gibt mein Kollege Jörg Heinrich wieder den Ton an.

Instagram-Inhalte aktivieren

Ja, ich möchte Inhalte von Instagram angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.