Zwei Filter, die extra hinzugekauft werden müssen, stehen zur Auswahl: Förnuftig in Schwarz und Weiß kostet 49,99 Euro, der Gasfilter 9,99 Euro, der passende Partikelfilter 4,99 Euro. Rückenbezug und Frontplatte bestehen aus dem Kunststoff Polystyrol bzw. 100 Prozent Polyester und Stahl. Sie sind pulverbeschichtet. Ikea charakterisiert die Neuerscheinung, die in Kürze auch online bestellt werden kann, so: "Verbessert die Luftqualität und macht das Zuhause zu einem gesünderen Ort. Mit Partikel- und Gasfilter. Reinigt die Luft von Schadstoffen wie Gerüchen, Staub, Rauch, Pollen und Chemikalien."

Luftfilter to-go: Der FÖRNUFTIG lässt sich bequem von Zimmer zu tragen und sogar an der Wand befestigen.

Luftfilter to-go: Der FÖRNUFTIG lässt sich bequem von Zimmer zu tragen und sogar an der Wand befestigen.

Die ersten Twitter-Widgets sind da

Mit iOS 14 hat Apple Widgets a la Android eingeführt. Viele wirken übergroß, die wenigsten bringen Nutzen. Doch es gibt Ausnahmen, z.B. die App Twidget für Dauer-Twitter-Nutzer. In dieser Woche hat die Anwendung ein großes Update erhalten. Die Macher sind nicht mit Twitter verbandelt, liefern aber praktische Funktionen: Twitter-Feeds, die Timeline und persönlich erstellte Listen lassen sich mit der Anwendung auf den Homescreen holen. Besonders gelungen ist die Option, in den Widgets auch einzelne Twitter-Accounts, Hashtags und Retweets anzeigen zu lassen.

Die Widgets aktualisieren sich automatisch. Per Klick wird der aktuell angezeigte Tweet geöffnet. Die Widgets stehen in drei Größen und drei Farben zur Verfügung. Ganz frisch nach einem großen Update bietet die Anwendung auch einen Dark Mode an. Sie ist kostenlos erhältlich, doch erst mit der Freischaltung der Vollversion (3,49 Euro einmalig per In-App-Kauf/alternativ 99 Cent monatlich) sind alle Funktionen freigeschaltet. Die App steht bisher nur für iOS bereit. Alternative für Android-Nutzer: Twidget PRO for Twitter (1,99 Euro).

Mit Beanconqueror auf digitaler Kaffeefahrt

Steigen Sie ein, fahren Sie mit. Auf dieser Kaffeefahrt gibt es keine Heizdecken, sondern ein heißes Gebräu für Kaffee-Nerds. Die App Beanconqueror ("Bohnen-Entdecker") ist ein echter Geheimtipp und noch nicht die Bohne bekannt bei begeisterten Dauerschlürfern. Sie wurde aktuell mit einem röstfrischen Update versorgt. Ein Grund mehr, die Anwendung allen dauerkaffeetrinkenden Office- und Agentur-Menschen zu empfehlen.

In der App lässt sich jede getrunkene Tasse dokumentieren. User können Buch führen, welches Zubehör sie besitzen und welche Kaffeesorte sie zubereiten. Im Notizbuch der App werden zu den jeweiligen Sorten dann die beste Durchlaufzeit und der beste Mahlgrad hinterlegt. So wird der nächste Espresso optimal. Der deutsche Entwickler Lars Saalbach stellt die App nicht nur kostenlos (hier für iOS, hier für Android) zur Verfügung, sondern ermöglicht es auch, den Quellcode auf Github einzusehen.

Kaffee mit Herz: Die App Beanconqueror gehört auf den Homescreen eines jeden Kaffeeliebhabers.

Kaffee mit Herz: Die App Beanconqueror gehört auf den Homescreen eines jeden Kaffeeliebhabers.

Das erste Smartphone-Parfum der Welt

Es riecht nach einem Erfolg: Das Unternehmen Ninu hat auf der Technikmesse CES das erste Smartphone-Parfum präsentiert. Die smarte Flasche bietet über einen Zylinder drei verschiedene Düfte an, die via App ausgewählt werden. Die App steuert über die drei Patronen auch aus, welches und vor allem wieviel Parfum freigesetzt wird. Bei der Wahl der richtigen Duftmarke hilft der integrierte KI-Assistent namens Pierre, der einen Mix aus den drei Düften vorschlagen kann.

Gehen die Patronen zur Neige, meldet sich die App per Push und fordert zum Nachfüllen auf. Alle Düfte sind vegan und stammen aus nachhaltigen Quellen. Die Nachfüll-Patronen sind recycelbar, die Lieferung erfolgt im minimalistischen Paket, um überflüssigen Papiermüll zu vermeiden. Männer greifen zur schwarzen Flasche, Frauen zur rosafarbenen. Preise hat Ninu nicht genannt.

Und damit wünsche ich ein duftes Wochenende. Am Montag erschnüffelt mein Kollege Jörg Heinrich wieder die interessantesten Techniknews an dieser Stelle.



Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.